Christian Ragger: Breitband-Fiasko verschärft Baukrise in Kärnten

Kärnten auch nicht imstande, bereitstehende Gelder bauwirksam umzusetzen

Klagenfurt (OTS) - "Wir verschärfen durch die Unfähigkeit des Bundes, längst versprochene Gelder für den notwendigen Ausbau schneller Internetverbindungen einzusetzen, die Krise der Kärntner Bauwirtschaft", kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Alle von LH Dr. Peter Kaiser und LHStv Dr. Gabriele Schaunig-Kandut abwärts seien sich einig, dass der Breitbandausbau forciert werden müsse, aber nichts passiert. Finanzminister Schelling blockiere die Gelder und alles steht still.

Für Ragger ist es auch unverständlich, dass sogar bereitstehende Mittel für den Breitbandausbau zurückgehalten werden. Er verweist in diesem Zusammenhang auf den letzten Bericht des Zukunftsfonds, dem zufolge über 400.000 für den Breitbandausbau reservierte Euro nicht abgerufen worden sind. "Diese Vorgänge bei Bund und Land seien unerklärlich. Wir finanzieren lieber die Rekordarbeitslosigkeit von Bauarbeitern, statt mit längst genehmigten Geldern für Baumaßnahmen, von deren Wichtigkeit alle überzeugt sind, Aufträge an die unterbeschäftigte Bauwirtschaft freizugeben.

"Mit dieser Mentalität des Abwartens und Nichtentscheidens werden wir unsere Probleme nicht lösen können", fürchtet Ragger. Er fordert abschließend eine Zwischenfinanzierung anstehender Breitbandprojekte aus den liquiden Mitteln des Zukunftsfonds. "Schauen wir nicht weiter zu, wie Bauarbeiter in der Hauptsaison keine Arbeit haben, sondern vergeben wir raschest möglich Bauaufträge!".

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