„Am Schauplatz Gericht“ am 28. Mai: „Die unerwartete Erbin“

Wien (OTS) - In der aktuellen, in HD produzierten "Am Schauplatz Gericht"-Folge "Die unerwartete Erbin" berichten Ludwig Gantner und Maria Zweckmayr am Donnerstag, dem 28. Mai 2015, um 21.05 Uhr in ORF 2 über drei Prozesse, in denen plötzlich unerwartete "Aspiranten" für beträchtliche Erbschaften auftauchen - und den Kampf mit den anderen potenziellen Erben aufnehmen.

Nach dem Tod ihres Ehegatten im Jahr 1993 führt Frau R. aus Maria Lankowitz die gemeinsame Landwirtschaft alleine weiter. Plötzlich taucht eine Frau auf und behauptet, sie wäre die leibliche Tochter des verstorbenen Herrn R. Sie fordert ihren Erbteil an der Landwirtschaft. Frau R. sagt, dass sie jetzt vor dem Ruin steht.

Die betagte Frau K. aus Wiener Neudorf erbt von ihrem Mann aus einem wechselseitigen Testament ein Haus und mehrere hunderttausend Euro. Im Testament steht, dass, wenn auch sie stirbt, ihre Nichte alles erben soll. Kurz darauf geht Frau K. zum Notar und setzt eine Ärztin, die neben ihr wohnt, als Erbin ein. Ein Jahr darauf geht sie wieder zum Notar und setzt wieder jemanden anderen als Erben ein: einen Nachbarn und eine Pflegerin. Zu diesem Zeitpunkt war sie schon besachwaltet, aber der Notar glaubte ihr, dass sie geistig in der Lage war, ein Testament zu machen. Welches der drei Testamente gilt jetzt? Wer soll erben? Die Nichte, die Ärztin oder der Nachbar und die Pflegerin?

Orlin und Tatjana K. - ein russisch-bulgarisches Ehepaar - ziehen 2006 nach Graz, um die betagte Tante Anna zu pflegen. Dafür sollen die beiden ihr Haus erben. Die alte Frau leidet zunehmend unter Demenz und bekommt vom Gericht eine Bezirksanwältin als Sachwalterin. Mit dieser Frau gibt es immer wieder Probleme, sie will, dass die beiden Verwandten Miete bezahlen - und dann verschwinden im Haus auch noch Golddukaten. Nach Annas Tod taucht ein Testament auf. Statt der Verwandten soll jetzt auf einmal Annas Sachwalterin das Haus erben. Mehre Testamente müssen überprüft werden. Ein Gutachter stellt fest, dass das Datum auf einem der Testamente gefälscht sein könnte.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Seit 25. Oktober sind die Spartenkanäle ORF III und ORF SPORT + sowie die "Bundesland heute"-Ausgaben auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0002