„Eco“ am 28. Mai: Teures Handwerk – Turbo für die Schwarzarbeit

Außerdem: Teure Überziehungszinsen; Chancen und Risken von „Start-ups“

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert das in HD produzierte ORF-Wirtschaftsmagazin "Eco" am Donnerstag, dem 28. Mai 2015, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Teures Handwerk: Der Turbo für die Schwarzarbeit

90 Euro für eine Installateursstunde, der Elektriker ist auch nicht billiger - wer offiziell Handwerker beschäftigen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Die Preise für Professionisten sind in den vergangenen vier Jahren um bis zu 15 Prozent gestiegen. Offizielle Arbeit ist teuer geworden. Nur: Wer soll sich die noch leisten können? Kann sich ein Handwerker mit etwa 2.220 Euro Monatslohn selbst noch Arbeitsstunden eines Handwerkskollegen leisten? Kein Wunder, dass der Pfusch Hochkonjunktur erlebt; kein Wunder, dass die Finanz den Kampf gegen die Schwarzarbeit intensiver führen will, sogar zur tragenden Säule der Gegenfinanzierung der Steuerreform machte. Nur: Wie wird die "Aktion scharf" der Steuerfahnder umgesetzt? Wer wird ins Fadenkreuz der Prüfer geraten? Und kann das Vorgehen des Finanzministers auch nach hinten losgehen, wenn etwa die bereits schwächelnde Baubranche noch ärger in Mitleidenschaft gezogen wird? Ein Bericht von Bettina Fink, Sabina Riedl und Hans Wu.

Teure Überziehungszinsen: Das "Körberlgeld" der Banken

Konsumentenschützern sind sie schon lange ein Dorn im Auge: die hohen Überziehungszinsen, die Österreichs Bankkunden aufgebrummt werden. Selbst große Geldinstitute verlangen oft stolze 12 bis 13 Prozent Überziehungszinsen; überdehnt der Kunde sein Konto gar, ohne mit seiner Bank einen Überziehungsrahmen ausgehandelt zu haben, so fallen noch weitere fünf Prozent Strafzinsen an. Die Belastung am Konto kann also happige 18,50 Prozent ausmachen. Der "Eco"-Tipp: Spätestens nach drei Monaten im Minus kommt ein günstigerer Konsumkredit billiger. Ratsam ist es auch, mit der Bank zu verhandeln - oder sich nach Alternativen umzuschauen. Ein Bericht von Katinka Nowotny.

"Start-ups": Das schnelle Geld mit der guten Idee

Ein schulisches Wunderkind entwickelt eine revolutionäre und kostengünstige Armprothese - gibt es ein besseres Beispiel für Pioniergeist? Erfinderische Köpfe wie der Amerikaner Easton LaChapelle stehen für gefragte Ideen. Das Video des Schülers aus Colorado verzeichnete vier Millionen YouTube-Zugriffe. Das Besondere:
Es war kein Selfie- oder Musikvideo, sondern seine Produktvorstellung. Aus Anlass des "Pioneers Festivals" junger Ideen in der Wiener Hofburg sieht sich "Eco" drei der interessantesten von insgesamt 600 "Start-ups" an. Nicht nur Easton LaChapelle wird vorgestellt, auch der Entwickler eines Handy-Zugangscodes und der Erfinder von Implantaten, die vom Körper absorbiert werden und damit weitere Operationen ersparen. Und weil auch sieben von zehn "Start-ups" am Ende scheitern, kommen auch Investoren und innovative Unternehmer über die Chancen und Risken zu Wort. Ein Bericht von Werner Jambor.

"Eco" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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