28. Mai ist Frauengesundheitstag: Bayr fordert reproduktive Rechte für Frauen ein

70.000 Mädchen sterben jährlich an Komplikationen bei Schwangerschaft oder Geburt

Wien (OTS/SK) - "Frauen können in vielen Teilen der Welt nicht selbst über ihr Leben und ihren Körper bestimmen. Sie werden von sozialen und kulturellen Normen sowie von Gesetzen eingeschränkt, mit teilweise fatalen Folgen für ihre Gesundheit", kritisiert Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des internationalen Frauengesundheitstages am 28. Mai. "In Entwicklungsländern wird jedes dritte Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. Die meisten werden dann schon als Teenager schwanger. Das führt jährlich zu etwa 70.000 Todesfällen von Mädchen aufgrund von Komplikationen während der Schwangerschaft oder der Geburt", stellt Bayr in Berufung auf UN-Daten dar. Für die Nationalratsabgeordnete steht fest: "Kinderehe ist eine Menschenrechtsverletzung. Diese kulturelle Praxis hat fatale Folgen für die betroffenen Mädchen." ****

"Reproduktive Rechte zu haben und diese zu leben, ist eine essentielle Frage der Frauengesundheit", ist Bayr überzeugt. Die reproduktiven Rechte umfassen den freien Zugang zu Verhütungsmitteln und das Recht der Frauen, selber zu entscheiden, ob, wann und vor allem mit wem sie wie viele Kinder bekommen. "Weltweit haben 222 Millionen Frauen keinen Zugang zu Verhütungsmitteln", kritisiert Bayr und fordert die österreichische Entwicklungszusammenarbeit auf, ihre Schwerpunktländer darin zu unterstützen, den Zugang zu Verhütungsmitteln für Frauen zu verbessern und Kinderehen zu verhindern. (Schluss) ve

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