FP-Kasal: Zuerst einmal Lärmschutz für die geplagten Bürger!

Sondersitzung der Bezirksvertretung am 3. Juni

Wien (OTS) - "Vor einem neuen Bauprojekt in der Preyergasse muss der Bezirk den Anrainern entlang der Verbindungsbahn Lebensqualität zurückgeben", fordert Hietzings FPÖ-Obmann LAbg. Mag. Günter Kasal im Zusammenhang mit dem derzeit laufenden Flächenwidmungsverfahren zum Plandokument 8138. Im Bereich Versorgungsheimstraße - Preyergasse -Hofwiesengasse in Hietzing soll eine Siedlung mit mehr als 100 Wohnungen errichtet werden. Gleichzeitig wird der alte Ortskern durch eine höhenmäßige Ausdehnung der Bebaubarkeit zerstört. Kasal lehnt die Pläne entschieden ab: "SPÖ und Grüne wollen offenbar den Charakter des Grätzels zerstören. Er setzt andere Prioritäten: "In Sachen Lebensqualität für die Anrainer entlang der Verbindungsbahn ist der Bezirk extrem säumig. Die Bedürfnisse der Bürger werden völlig ignoriert!"

"Hietzing wird unter Rot-Grün zubetoniert - sowohl flächenmäßig als auch betreffend die Gebäudehöhen in den alten Ortskernen", zeigt sich Kasal entsetzt. In der Sondersitzung der Hietzinger Bezirksvertretung am 3. Juni soll es neuerlich zu einer negativen Stellungnahme zum Plandokument 8138 kommen. Die Hietzinger Freiheitlichen werden die Gelegenheit nutzen, die überfällige Errichtung von Lärmschutzwänden entlang der Verbindungsbahn in Erinnerung zu rufen.

Seit mehr als 30 Jahren fordert die FPÖ diese Lärmschutzwände entlang der gesamten Verbindungsbahn. Getan hat sich aber nichts. Kasal:
"Bevor diese nicht errichtet sind, braucht man mit uns überhaupt nicht über neue Bauprojekte reden!" Der freiheitliche Gemeinderat verweist in diesem Zusammenhang auf die Initiative "Park statt Beton", die seit dem Jahr 2005 läuft: "Die Bürger wünschen sich zudem auf dem Areal, das jetzt bebaut werden soll, einen großen Park, einen Treffpunkt der Generationen mit kostenlosen Freizeiteinrichtungen, einem Kindergarten und einem Jugendzentrum. Auch eine eingezäunte Hundewiese wäre notwendig. Es ist hoch an der Zeit, dass den Interessen der Hietzingerinnen und Hietzingern einmal Vorrang gegenüber jenen der Bau-Lobby eingeräumt wird!" (Schluss)

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