Bundesschulsprecher ad Zentralmatura: Gratulation an Schülerinnen und Schüler

Schwache Schulen gezielt fördern, Matura zentral evaluieren und offen für weitere Verbesserungsvorschläge sein

Wien (OTS) - Heute, Mittwoch, wurden die ersten Ergebnisse der schriftlichen Zentralmatura bekannt. Bundesschulsprecher Lukas Faymann gratuliert den Schülerinnen und Schülern zu den guten Ergebnissen. Er fordert eine gezielte Förderung der schwächeren Schulen mit zusätzlichen Mitteln. Weiters fordert Faymann das Bildungsministerium dazu auf, die Matura nicht als "fixes System" zu betrachten, sondern nach weiteren Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen, um die Matura noch schülerfreundlicher zu machen und die Schülerinnen und Schüler zu entlasten.
"Ich gratuliere den Schülerinnen und Schülern zu den guten Ergebnissen. Nur durch viel Fleiß und Arbeit seitens der Schülerinnen und Schüler konnten die Pannen im Vorfeld der Zentralmatura ausgeglichen werden", so Faymann.
Die Ergebnisse der Zentralmatura zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Schulen. Faymann fordert daher eine gezielte Förderung der schwächeren Schulen mit zusätzlichen Mitteln, um möglichst viele Schülerinnen und Schüler auf ein hohes Niveau zu bekommen.
"Der Schlüssel zum Erfolg liegt nun in der individuellen Förderung der Schulen, als auch der Schülerinnen und Schüler. Der positive Ausgang der Matura darf keinesfalls dazu missbraucht werden, um weiterhin bei individuellen Förderungen, wie den Vorbereitungsstunden, zu sparen", so Faymann.
Weiters fordert der Bundesschulsprecher eine genaue und transparente Evaluation der Zentralmatura, um anschließend Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen und umzusetzen:
"Nur weil die Zentralmatura durchaus recht positiv ausgefallen ist, darf man jetzt nicht den Fehler begehen, sie als starres Gebilde anzusehen. Die Matura muss genauestens evaluiert werden. Auch die Schülerinnen und Schüler müssen in diese Evaluation miteingebunden werden. Anschließend muss das Bildungsministerium auch offen für daraus resultierende Verbesserungsvorschläge sein", so Faymann abschließend.

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Lukas Faymann
Bundesschulsprecher
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