Glawischnig zu gemeinsamer Schule in Vorarlberg: Meilenstein in Bildungspolitik mit bundesweiter Signalwirkung

GewinnerInnen dieser zukunftsweisenden Bildungspolitik werden SchülerInnen und Eltern sein

Wien (OTS) - Glawischnig zu gemeinsamer Schule in Vorarlberg:
Meilenstein in Bildungspolitik mit bundesweiter Signalwirkung GewinnerInnen dieser zukunftsweisenden Bildungspolitik sind SchülerInnen und Eltern

Die grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig begrüßt die heute bekannt gewordenen Pläne der schwarz-grünen Landesregierung in Vorarlberg, mittelfristig das ganze Bundesland auf die gemeinsame Schule umzustellen: "Die GewinnerInnen dieser zukunftsweisenden Bildungspolitik werden die SchülerInnen sein, deren Talente und Begabungen in der gemeinsamen Schule mehr Chance auf Entfaltung bekommen. Und es wird eine Entlastung für die Familien sein, die bereits in der Volksschule dem Stress ausgesetzt sind, ob ihr Kind ins Gymnasium gehen kann oder nicht. Derzeit steht nämlich über der Hauptschule für Eltern und Kinder in unsichtbaren Buchstaben geschrieben ‚Die zweite Wahl‘. Das ist daher ein Meilenstein in der österreichischen Bildungspolitik mit enormer bundespolitischer Signalwirkung ", betont Eva Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen. Für den aus Vorarlberg stammenden Bildungssprecher der Grünen, Harald Walser, ist der heute Tag "ein großer und historischer Tag für die österreichische Schule".

Die Ergebnisse des vorangegangenen Forschungsprojekts sind unmissverständlich: Die ExpertInnen empfehlen einhellig für das Bundesland Vorarlberg eine landesweite Umstellung vom derzeit früh trennenden Schul-System hin zu einer gemeinsamen Schule der Zehn- bis 14-Jährigen. "Es ist ein mutiger Schritt der Vorarlberger Landesregierung, dass sie jetzt auf Basis dieser Empfehlungen einen konkreten Plan in Angriff nimmt, um bis zum Jahr 2023 die Vorraussetzungen und Rahmenbedingungen für die gemeinsame Schule im Bundesland Vorarlberg zu schaffen", lobt Glawischnig. "Ich hoffe, dass der wegweisende Vorarlberger Schritt auch ein Vorbild für die Bundesregierung ist, in Sachen Bildungsreform endlich die nächsten Schritte zu gehen." Grundvoraussetzung für das Gelingen dieses Projektes sei, dass im Bildungsbereich nicht kapputt gespart wird und jedes Kind individuell gefördert wird.

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