„FTI-Programm“: Mehr Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation

Bohuslav: Angewandte Forschung ist wichtige Säule der NÖ Wirtschaftsstrategie

St. Pölten (OTS/NLK) - Rund 450 Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen haben Niederösterreichs Strategie für Forschung, Technologie und Innovation, das sogenannte FTI-Programm, entwickelt. Heute, Freitag, luden Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Dr. Viktoria Weber, Vizerektorin der Donau-Universität Krems, und Martina Nenning von der Ortner GmbH dazu zu einem Pressegespräch nach Wien.

"Zehn Themenfelder werden im FTI-Programm verstärkt bearbeitet, das sowohl Grundlagen- als auch angewandte Forschung umfasst", sagte Bohuslav. "Sieben davon haben hohe Relevanz für die Wirtschaft, dazu gehören insbesondere Fertigungstechniken für Oberflächen und Materialien, Medizintechnik sowie Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit. Die angewandte Forschung ist eine wichtige Säule der Niederösterreichischen Wirtschaftsstrategie", so die Landesrätin.

"Mit der Forcierung der angewandten Forschung im Bundesland Niederösterreich wird das Ziel verfolgt, die Unternehmen in ihrer Innovationskraft zu stärken und die Forschungsquote zu steigern", betonte sie. "Durch die gute Entwicklung der Donau-Universität Krems und aufgrund der vielen Forschungsinitiativen der Unternehmen ist es bereits in den vergangenen Jahren gelungen, hier aufzuholen. Im Jahr 2002 lag die Forschungsquote in Niederösterreich bei 0,9 Prozent, jetzt bereits bei 1,73 Prozent", erinnerte Bohuslav.

Es gebe einen rasanten technischen Fortschritt, deshalb sei es dringend notwendig, mit innovativen Produkten und Dienstleistungen Schritt zu halten, so die Landesrätin. "Jene Unternehmen, die sich verstärkt im Forschungs- und Entwicklungsbereich engagieren, haben einen höheren Exportanteil, schaffen mehr neue Arbeitsplätze und sind wettbewerbsfähiger", führte Bohuslav weiter aus.

Das zeigt beispielsweise die Firma Ortner GmbH in Loosdorf, ein Unternehmen, das Kachelöfen entwickelt. Martina Nenning von der Firma Ortner meinte dazu: "Zusammen mit dem Technopol Tulln ist ein spezielles Berechnungsprogramm für die Firma Ortner entwickelt worden, wodurch neue Kundengruppen und Märkte erschlossen werden konnten." Prof. Weber sagte: "Wir verbinden in unseren Labors Grundlagenforschung und angewandte Forschung und können dadurch zusätzliche Kompetenzen und Methoden ausbauen. Das Technopol in Krems hat einen Schwerpunkt im Bereich Medizin, darüber hinaus gibt es hier neben der Donau-Universität Krems noch die Fachhochschule, eine Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und eine Privatuniversität für Zahnmedizin."

Nähere Informationen: Büro LR Dr. Petra Bohuslav, Mag. (FH) Doris Mayer, MBA, Telefon 02742/9005-12322, e-mail d.mayer@noel.gv.at.

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