NEOS präsentiert Wirtschaftsprogramm für ein Unternehmerisches Österreich

Matthias Strolz: „Wir zeigen, wie man Österreichs Unternehmerinnen und Unternehmer die Flügel heben kann“

Wien (OTS) - "Wir stoßen Erneuerung an und wir beseitigen Verkrustungen. Und das gilt vor allem auch im wirtschaftlichen Bereich", erklärt NEOS Klubobmann Matthias Strolz im Rahmen der Pressekonferenz, auf der das NEOS Wirtschaftsprogramm für ein Unternehmerisches Österreich präsentiert wird. "Wir haben die höchste Arbeitslosigkeit seit 60 Jahren und sie steigt noch weiter. Die Regierung hat aber keine Rezepte, wie nicht zuletzt auch die angekündigte Steuerreform zeigt. Ich kenne keinen Unternehmer, keine Unternehmerin, die dadurch auch nur einen Arbeitsplatz schaffen wird. Eher im Gegenteil: die Belastungen nehmen noch weiter zu", so Strolz. Das NEOS Wirtschaftsprogramm hat entlang von 9 ½ Kapitel 70 Maßnahmen erarbeitet, um für Unternehmertum das bestmögliche Rahmenprogramm zu schaffen. "Dieser Umfang und diese Detailtiefe ist einzigartig für österreichische Parteien - wir zeigen, wie man Österreichs Unternehmerinnen und Unternehmern die Flügel heben kann", so Strolz.

"Als ich mich entschieden habe, mich politisch zu betätigen, war es mein klares Ziel, dieses Land auch unternehmerisch zu führen. Mein Anspruch und der von NEOS ist, dass wir zuerst die Unternehmerinnen und Unternehmer fragen, was sie brauchen - und daraus ein Programm entwickeln. Und nicht umgekehrt", betont NEOS Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn. Schellhorn traf in den vergangenen Monaten auf einer Österreich-Tour rund 100 Unternehmerinnen und Unternehmer - die Palette reichte von Handwerksbetrieben zu Hoteliers und Wirten hin zu Industrieunternehmen - und sammelte von ihnen Ideen, Anregungen und Themen, wie die Situation für sie verbessert werden könne Daraus wurde dann das Wirtschaftsprogramm entwickelt wurde. "Das Land braucht eine Kehrtwende, ein Umdenken, eine echte Mentalitätsreform. Wird das nicht geschafft, dann scheitern wir", so Schellhorn. Zu den zentralen Forderungen zählen eine Gewerbereform sowie ein Umdenken in der Sozialpartnerschaft. Die Gewerbeordnung müsse modernisiert werden und eine zentrale Anlaufstelle für Anträge und Fragen der Gewerbetreibenden geschaffen werden (One-Stop-Shops). Bei der Sozialpartnerschaft brauche es eine "Sozialpartnerschaft neu":
Interessensvertretungen sollen ein Service bieten, das den Arbeitsverhältnissen des 21. Jahrhunderts entspricht. Dadurch überzeugen sie ihre Mitglieder. Eine Pflichtmitgliedschaft ist nicht mehr notwendig.

"Vielleicht wird das heute vorgestellte Programm einmal als "Grazer Programm" in die Geschichte eingehen", freut sich NEOS Spitzenkandidat Uwe Trummer über die NEOS Klubklausur in Graz und die damit einhergehende Präsentation des Wirtschaftsprogramms. "Wir brauchen Unternehmerinnen und Unternehmer in der Steiermark, die sich entfalten können und nicht an Ketten in Form von rund 270 Landesgesetzen und knapp 800 Verordnungen gefesselt sind. Dass es ein eigenes Tanzschulgesetz und eine Tanzlehrerverordnung gibt, entspricht nicht den Strukturen des 21. Jahrhunderts. Was Unternehmerinnen und Unternehmer viel mehr brauchen, ist ein Ausbau des Breitbandinternets. Dass der dringend notwendig Ausbau immer noch immer nicht angegangen wird, das ist eine Schweinerei. Denn genau solche Investitionen geben Unternehmen die Möglichkeit, in der Region zu bleiben. Und nur so können Arbeitsplätze geschaffen werden", so Trummer abschließend.

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