„Heimat Fremde Heimat“ am 24. Mai: Schüler als „Brückenbauer“

Wien (OTS) - Lakis Jordanopoulos präsentiert in dem in HD produzierten ORF-Magazin "Heimat Fremde Heimat" am Sonntag, dem 24. Mai 2015, um 13.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Republik Mazedonien - Aufstand im multiethnischen Land

In Mazedonien leben ca. zwei Millionen Menschen aus mehr als neun verschiedenen Ethnien. Die größte Minderheit machen mit 25 Prozent der Bevölkerung die Albaner aus. Seit der Unabhängigkeit des Landes im Jahre 1991 kam es immer wieder zu ethnischen Konflikten, vor allem zwischen der Mehrheitsbevölkerung und der albanischen Minderheit. Mit dem Rahmenabkommen von Ohrid im Jahre 2001 konnte ein Bürgerkrieg im Land verhindert werden. Seither hat sich das Zusammenleben zwischen den Ethnien verbessert. Nun steckt das Land erneut in einer politischen Krise. Die Opposition wirft der Regierung Wahlfälschung und Korruption vor. Vergangenen Sonntag gingen mehrere tausend Menschen auf die Straßen, um die Regierung rund um Premier Nikola Gruevski zum Rücktritt zu zwingen. Wie sehen die Menschen in der Wiener Diaspora den Konflikt im Heimatland? Ajda Sticker hat nachgefragt.

Spielsucht bei Migranten

Mit 1. Jänner 2015 ist in Wien das Verbot des kleinen Glücksspiels in Kraft getreten. Die Politik lässt die jetzt illegalen Spielautomaten aus der Stadt verbannen. Doch die Spielsucht und Spielsüchtigen gibt es immer noch. Besonders betroffen sind arbeitslose Migranten - sie gehören laut einer Studie zur Hochrisikogruppe. "Gott sei Dank gibt es in Wien eine Therapiegruppe, wo ich in meiner Muttersprache behandelt werde", sagt der 43-jährige Halil. Er war zwölf Jahre lang spielsüchtig und hat immer noch 100.000 Euro Schulden. Erst als seine Existenz auf dem Spiel steht, entschließt sich der türkischstämmige Familienvater, eine Therapie zu machen. Warum nehmen spielsüchtige Migranten so selten eine Therapie in Anspruch? Čedomira Schlapper hat mit Experten und Betroffenen gesprochen.

Schüler als "Brückenbauer"

"Building Bridges" - Brücken bauen: Dass sie das können, haben die Schülerinnen und Schüler der Europäischen Mittelschule in der Wiener Neustiftgasse und des slowenischen Gymnasiums in Klagenfurt/Celovec in "Schule fürs Leben - das Projekt" nun schon mehr als ein Jahr unter Beweis gestellt. Dafür, dass sie ihre bikulturellen Fähigkeiten in einem multimedialen Projekt vor der ORF-Kamera unter Beweis stellen, wurden sie zur Youth Edition des Song Contests eingeladen. Dort demonstrieren die Jugendlichen einmal mehr ihre medialen Kompetenzen als junge Journalistinnen und Journalisten unter Beweis. Sie gehen am Rande der Song-Contest-"Family-Show" der Frage nach, welche interkulturellen Brücken die anderen Schülergruppen im vergangenen Monat gebaut haben.

Die in HD produzierte Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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