VP-Korosec ad KAV: Schluss mit den diversen Ausreden – das System muss funktionieren

Pannenserie der letzten Tage ist ein alarmierendes Zeichen für Wiens Patientinnen und Patienten

Wien (OTS) - Zuerst waren es die angeblich "unglücklich verlaufenen" Fälle im Wilhelminenspital, wo die Notsituation schwangerer Frauen nicht korrekt eingeschätzt wurde und die im AKH versorgt werden mussten. Dann wartet ein nach einem Herzstillstand reanimierter Patient im Rettungshubschrauber über eine Dreiviertelstunde auf die Aufnahme im Spital - alles nur "Zufall"?

"Dass es sich in den genannten Fällen jedes Mal um eine Verkettung ungünstiger Umstände oder schlichtweg um Missverständnisse gehandelt haben soll, kann ich nicht glauben. Hier muss es umgehend Konsequenzen geben, denn es kann nicht sein, dass man die Bevölkerung einerseits regelmäßig dazu animiert, stets wachsam zu sein und andererseits die anschließende Versorgungskette nicht reibungslos funktioniert", erklärt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec in Replik der Medienberichte der letzten Tage.

Es stellt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage, warum trotz der geschaffenen zentralen Erstaufnahmeeinheiten in den Spitälern solche Fälle "durchrutschen" und Patientinnen und Patienten auf die notwendige Behandlung unnötig lange warten müssen.

VP fordert lückenlose Aufklärung durch unabhängige Stelle

"Wir verlangen eine lückenlose und sofortige Untersuchung dieser Zwischenfälle, am besten durch eine unabhängige externe Stelle wie die Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft oder die Volksanwaltschaft, denn das Krisenmanagement des KAV hat hier eindeutig nicht funktioniert", so Korosec abschließend.

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