Fachverband Nichteisenmetall (NE-Metall): Obmann Alfred Hintringer an der Spitze bestätigt

Betriebe der Branche sind nachhaltiger Arbeitgeber - Energie- und umweltpolitische Fragen entscheidend für Zukunft

Wien (OTS) - Mit einem klaren Votum in der konstituierenden Ausschusssitzung wurde heute, Freitag, der bisherige Obmann des Fachverbands der Nichteisenmetallindustrie (NE-Metall) an der Spitze der Interessenvertretung bestätigt: Alfred Hintringer, Geschäftsführer der Buntmetall Amstetten GmbH, wird dem Fachverband für weitere fünf Jahre vorstehen und in weiterer Folge auch die Position des Verhandlungsleiters in den Kollektivvertragsverhandlungen bekleiden. Als seine Stellvertreter wurden Helmut Thöni, Geschäftsführer der Thöni Industriebetriebe GmbH und Gerold Trommelschläger, Geschäftsführer der Sapa Extrusion Nenzing GmbH, in das Führungsgremium gewählt.

Hintringer betont, dass die Branche innovativ aufgestellt sei und sich die Betriebe durch teils massive Investitionen in den Industriestandort Österreich "auf moderne Beine" gestellt und damit zukunftsfit gemacht haben. "Trotz der wirtschaftlichen Schwankungen der letzten Jahre, die auch die Unternehmen der NE-Metallindustrie nicht ungeschoren gelassen haben, wurden Produktionskapazitäten -beispielsweise in der Aluminiumregion Ranshofen - ausgebaut. Die Branche hat sich noch internationaler ausgerichtet und die Rolle als nachhaltiger Arbeitgeber gefestigt", betont der wiedergewählte Obmann.

Um - gerade im Metallbereich - weiterhin wettbewerbsfähig sein zu können, gelte es die Rahmenbedingungen in umwelt- und energiepolitischen Belangen stärker auf Kosten und Nutzen zu hinterfragen. "Unsere Betriebe stehen in einem harten internationalen Preiswettbewerb. In diesem können wir uns nur behaupten, wenn sowohl die Energiepreise leistbar sind als auch die Neuordnung des EU-Emissionshandels (European Union Emissions Trading System, ETS) zu keinen zusätzlichen Kosten für die hier ansässigen Betriebe führt. Metalle werden nicht verbraucht, sondern können dauerhaft ohne Qualitätsverlust recycliert werden. Das Recycling von Metallen benötigt deutlich weniger Energie als die Herstellung aus dem Rohstoff. Indem die NE-Metallindustrie die Ressourcen verantwortungsvoll verarbeitet und wiederverwertet, tragen wir aktiv zum schonenden Umgang mit Rohstoffen und zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft bei", so Hintringer abschließend. (PWK374/us/JR)

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