FP: Stefan: Man sollte beim Erbrecht nichts übereilen

Wien (OTS) - "Die Erbrechtsreform sollte nicht übers Knie gebrochen werden, sondern auf die Kritik der mit der Praxis erfahrenen Notare und Rechtsanwälte eingehen", erklärte der freiheitliche Justiz- und Verfassungssprecher NAbg. Mag. Harald Stefan zur Diskussion um das neue Erbrecht.

Wie auch schon die Notariats- und Rechtsanwaltskammer festgestellt hätten, wären in diesem Erbrechtsentwurf einige positive Änderungen enthalten, allerdings genauso Regelungsvorschläge, die einigen Zündstoff für den einen oder anderen Rechtsstreit enthielten.
Aus diesem Grund solle der Justizminister nicht versuchen, diese Änderung, die doch ziemlich zukunftsweisend sein solle, rasch durch zu ziehen, sondern unter Einbeziehung der Standesvertretungen ein leicht handhabbares, harmonisches neues Erbrecht ausverhandeln.

"Es ist zwar bei dieser Regierung nichts Neues, aber der Glaubhaftigkeit der Politik abträglich, wenn schon wieder ein Gesetz nach nur kurzer Gültigkeit repariert werden müsste", so Stefan.

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