ÖH-Wahl: Klarer Auftrag an die AG die Bundes-ÖH zu retten

Ergebnis der ÖH-Wahl zeigt, dass die Studierenden wieder eine echte Interessenvertretung mit der AktionsGemeinschaft wollen.

Wien (OTS) - "Es ist an der Zeit; es ist an der Zeit mit den Missständen in der Bundes-ÖH aufzuräumen und sie wieder zu einer echten Interessenvertretung zu machen", kommentiert AG-Spitzenkandidat Jens Eipper das ÖH-Wahlergebnis. Die AktionsGemeinschaft ging bei dieser Wahl als klarer Sieger hervor. Die niedrige Wahlbeteiligung zeige die Unzufriedenheit der Studierenden mit der letzten ÖH-Exekutive. "Das ist ein klarer Auftrag an uns, die Bundes-ÖH umzukrempeln. Wir wollen die Studierenden merklich im Studium unterstützen und uns nur auf ihre Interessen fokussieren. Dadurch werden die Studierenden wieder etwas von ihrem ÖH-Beitrag spüren und die ÖH-Wahlen auch wieder ernst nehmen", erklärt Eipper.

Auch die anderen beiden AG-Spitzenkandidaten Lisa Schwenn und Peter Wiltsche sehen das Wahlergebnis als Schrei nach Veränderung. So habe laut Schwenn der Stillstand der letzten Jahre und das Bevorzugen von Gesellschaftspolitik gegenüber Studierendenpolitik nun "die Rechnung präsentiert" bekommen. "Es braucht daher eine Bundes-ÖH mit der AG in der Exekutive. Durch uns werden die Studierenden wieder etwas von ihrem ÖH-Beitrag haben", so Schwenn.

Wiltsche will nun mit den anderen Fraktionen Gespräche über eine Koalition führen, damit sobald wie möglich mit den Vorbereitungen für die Erneuerung der ÖH begonnen werden kann. "Wir werden uns mit den Fraktionen zusammensetzen und dabei schauen, mit welcher Fraktion wir die ÖH wieder zu einer Interessenvertretung für die Studierenden machen können. Wir wollen gesellschaftspolitische Ideologien aus der ÖH-Politik rauslassen, damit wir uns auf das Wesentliche konzentrieren und echte Verbesserungen an den Hochschulen erwirken können", betont Wiltsche anlässlich der bevorstehenden Koalitionsverhandlungen.

Abschließend ruft Spitzenkandidat Eipper die Studierenden auf, an der Gestaltung der ÖH teilzuhaben und sich in die Entscheidungsprozesse einzubringen. "Wir werden in den nächsten Jahren alle Studierenden in unsere Arbeit miteinbeziehen und damit ihre Interessen wieder in den Mittelpunkt stellen. Die Partizipation der Studierenden an der ÖH-Politik ist uns ein besonderes Anliegen und daher werden wir darauf hinarbeiten." Etwa durch Onlineumfragen und direkten Kontakt an den Hochschulen sollen die Studierenden einen stärkeren Bezug zu ihrer Interessenvertretung bekommen. "Gemeinsam können wir der Stimme von uns Studierenden wieder Gewicht verleihen", so Eipper abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Andreas Jilly
Pressesprecher
Mobil: 0676 65 13 110
Mail: andreas.jilly@aktionsgemeinschaft.at
Homepage: www.aktionsgemeinschaft.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AGP0001