Asyl - Stronach/Hagen: Verbrechen der Schlepperei muss abgeschafft werden

Nur 30 Prozent der Asylanträge wird auch stattgegeben - die Wirtschaftsflüchtlinge verstopfen die vorhandenen Unterkünfte

Wien (OTS) - "Nur 30 Prozent der Asylanträge wird auch stattgegeben", erinnerte Team Stronach Sicherheitssprecher Christoph Hagen in seinem Debattenbeitrag zur Dringlichen. Es sei natürlich selbstverständlich, dass Österreich Verfolgten hilft, aber viele Asylwerber seien Wirtschaftsflüchtlinge, denen von Schleppern leere Versprechungen gemacht wurden. "Die Illusionen, die die Schlepper schüren - das ist ein Verbrechen, das muss abgeschafft werden!", verlangte Hagen.

Der Team Stronach Mandatar erinnerte, dass er schon vor vier Jahren angesichts von Frontex im Zuge der Überwachung der nordafrikanischen Küste verlangt hatte, dass Auffangcamps geschaffen werden, statt Flüchtlinge in überladenen Booten die gefährliche Reise nach Europa machen zu lassen. Ziel müsse dabei auch sein, "den Schleppern das lukrative Handwerk zu legen."

Zur Nutzung von bestehenden Bundesheerkasernen für die Flüchtlings-Unterbringung erklärte Hagen: "Ich habe ein schlechtes Gefühl, wenn Grundwehrdiener mit der geladenen Waffe Dienst machen und sich unter den Asylwerbern womöglich eingeschleuste IS-Schläfer befinden." Hagen bekräftigte: "Wir sind ein hilfsbereites Land". Allerdings müsse auch eingesehen werden, "die Wirtschaftsflüchtlinge verstopfen die vorhandenen Unterkünfte!"

Wenn Soldaten im Kosovo in Containern untergebracht sind, Schüler in Containern unterrichtet werden, ist es für Hagen auch zumutbar, "dass Asylwerber in Containern untergebracht werden, statt um teures Geld Flüchtlingsheime neu zu bauen". Kritik übte Hagen in diesem Zusammenhang, dass in Vorarlberg zweckgebundene und mit teurem Geld gebaute Wohnungen nicht den Ortsansässigen, sondern Flüchtlingen zugutekommen sollen.

Hagen warnte auch vor einem relativ neuen Trick der Schlepper: So würden Jugendliche und Kinder bewusst illegal nach Österreich gebracht, um dann einen Betreuer - meist die Eltern - nachholen zu können.

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