Stronach/Ertlschweiger: Asylsolidarität innerhalb der EU gefordert

Mehrheit der Burgenländer ist für Einführung temporärer Grenzkontrollen

Wien (OTS) - "Einerseits kann sich Europa nicht völlig abschotten, andererseits kann es aus humanitären Gründen nicht einfach alle Grenzen öffnen. Wir brauchen einen gesamteuropäischen Schulterschluss in der Asylpolitik und eine kluge Einwanderungspolitik. Deshalb muss es Europas Ziel sein, den afrikanischen und arabischen zu Ländern zu helfen und die Lebensbedingungen für die Menschen vor Ort zu verbessern", stellte Team Stronach Mandatar Rouven Ertlschweiger in seinem Debattenbeitrag fest. Er mahnte: "Solange nicht alle 28 EU-Staaten bereit sind, Verantwortung übernehmen und nur 10 ihre Hausaufgaben machen, wird die überbordende Schlepperkriminalität weiter zunehmen!"

Ertlschweiger kündigte an, einen Antrag auf Einführung temporärer Grenzkontrollen einzubringen, "denn ich sehe im Burgenland anhand der illegalen Aufgriffe jeden Tag, dass die EU-Außengrenzen so löchrig sind wie ein Schweizer Käse". Es gehe nicht darum, "die Rollbalken runter zu lassen", sondern "die Sorgen und Ängste der Bevölkerung ernst zu nehmen." So sprechen sich laut einer aktuellen Umfrage 77 Prozent der befragten Burgenländer für die Einführung temporärer Grenzkontrollen aus. Und 66 Prozent geben an, dass die Kriminalität seit der Öffnung der Grenzen gestiegen ist.

Ertlschweiger forderte die anderen EU-Staaten auf, "Asyl-Solidarität zu leben. Wir haben die Aufgabe, der Schlepperkriminalität Einhalt zu gebieten und die Polizei zu unterstützen", betonte der Mandatar.

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