ASFINAG: STARTSCHUSS FÜR NEUBAU DER S 7 FÜRSTENFELDER SCHNELLSTRASSE

Spatenstich mit Landeshauptleuten der Steiermark und dem Burgenland ist erfolgt

Großwilfersdorf (OTS) - Mit einem symbolischen Spatenstich, den die Landeshauptleute Franz Voves (Steiermark) und Hans Niessl (Burgenland) gemeinsam mit ASFINAG-Vorstand Alois Schedl vornahmen, startet die ASFINAG jetzt den Neubau der S 7 Fürstenfelder Schnellstraße, die nahe Ilz von der A 2 Süd Autobahn abzweigen und durch die Oststeiermark und das südliche Burgenland bis an die ungarische Grenze führen wird. Sowohl LH Voves als auch LH Niessl erwarten durch die S 7 spürbare Verbesserungen in der Region. "Die S 7 wird der gesamten Region einen starken wirtschaftlichen Impuls verschaffen und dafür sorgen, dass sich Betriebe ansiedeln können, weil sie bessere Bedingungen vorfinden. Und die Gemeinden in der Oststeiermark und im Burgenland werden vom Durchzugsverkehr entlastet", sagte der steirische Landesschef. Für das Burgenland stelle die S 7 "einen wichtigen Teil des Südburgenland-Pakets dar, das wir geschnürt haben", ergänzte Niessl. "Die S7 ist eine Lebensader für die Region Südburgenland, sie bedeutet mehr Sicherheit und Lebensqualität für die Menschen und eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts."
ASFINAG-Vorstand Alois Schedl verwies zudem auf die hohen Investitionen in Ausgleichsmaßnahmen für Mensch und Natur. "Fast 100 Millionen Euro investieren wir in den Schutz der Lebensräume der Bewohner in der Region sowie in den Schutz der Tierwelt."

Start mit Brückenerweiterung

Der erste Schritt ist nun die Erweiterung einer bestehenden Brücke an der A 2 Süd Autobahn, um dort die künftigen Auf- und Abfahrten zum Knoten Riegersdorf errichten zu können. Diese Arbeiten werden im Herbst abgeschlossen sein, parallel dazu laufen bereits die Ausschreibungen für die nächsten Baumaßnahmen, etwa für die Brücken über Lafnitz und Lahnbach. Der erste 14,8 Kilometer lange Abschnitt West führt vom Knoten Riegersdorf bei Ilz bis Dobersdorf ins Burgenland. Zwei Fahrstreifen je Richtung (Gesamtbreite 28 Meter), zwei Tunnel (Unterflurtrasse Speltenbach mit ca. 1 Kilometer, Tunnel Rudersdorf mit etwa 2,9 Kilometer), insgesamt 24 Brücken zwischen zehn und fast 200 Metern Länge sowie Lärmschutzmaßnahmen im Ausmaß von 14.000 Quadratmetern werden errichtet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 471 Millionen Euro.
Der zweite Teil führt von Dobersdorf nach Heiligenkreuz an die Grenze. Das UVP-Verfahren dafür ist im Laufen. Die Fertigstellung der gesamten S 7 ist für 2021/2022 vorgesehen.

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