„matinee“-Doppel zu Pfingsten: Dokus über das Bäckerhandwerk und den Teufelsgeiger Paganini zum 175. Todestag

Am 24. und 25. Mai, jeweils 9.05 Uhr, ORF 2

Wien (OTS) - Zum Kulturfrühstück am Pfingstwochenende serviert die "matinee" zwei anregende Dokumentationen: So steht am Sonntag, dem 24. Mai, um 9.05 Uhr in ORF 2 ein filmisches Porträt des Bäckerhandwerks auf dem Programm: "Ein Morgen in Wien. Über Bäcker und Backstuben." Am Pfingstmontag, dem 25. Mai 2015, lüftet die "matinee" um 9.05 Uhr in ORF 2 "Paganinis Geheimnis" anlässlich des 175. Todestags des weltberühmten italienischen Geigenvirtuosen.

"Ein Morgen in Wien. Über Bäcker und Backstuben"

An einem typischen Wiener Morgen darf eines mit Sicherheit nicht am Frühstückstisch fehlen: das backfrische, knusprige Gebäck. Die Palette an Rezepten und Formen ist nicht enden wollend und in ihrer Fülle wohl nirgends stärker ausgeprägt als in Österreich. Ob Kipferl, Flösserl, Brezel, Semmel, Krustenbrot oder Salzstangerl - durch diese Vielfalt der Backware kommt die Sinnlichkeit und Genussfreudigkeit der Österreicher wohl am besten zum Ausdruck.
Regisseur Hermann Sternath hat bereits frühmorgens Wiener Backstuben besucht, die unterschiedlicher nicht sein könnten: vom kleinen Traditionsbackbetrieb in der Wiener Innenstadt zum türkischen Bäcker bis hin zur industriellen Fertigung der reschen Köstlichkeiten aus Mehl, Hefe, Wasser und Salz. Er berichtet über das Handwerk, über die "gesunde" Konkurrenz und das gesunde Brot, über Maschinensemmeln und die begehrte Handsemmel, die für viele die Königin des Gebäckangebots ist. Wie soll, darf, muss sie sein? Wie sich zeigt, ist das eine Geschmacksfrage, über die wirklich nicht zu streiten ist.

"Paganinis Geheimnis"

Vor 175 Jahren, am 27. Mai 1840, starb Niccolò Paganini in Nizza. Bis heute hält sich sein Beiname "der Teufelsgeiger". Sein Spiel war so magisch, sein Aussehen so diabolisch, dass wilde Gerüchte über ihn kursierten. Es wurde behauptet, er hätte seine Frau ermordet, aus ihrem Darm Violinsaiten hergestellt und so mit dem Teufel einen Pakt geschlossen. Als er starb, verurteilte ihn die Kirche zum Ketzer und ein christliches Begräbnis blieb ihm verwehrt. Mehr als dreißig Jahre sollte es dauern, bis sein Leichnam beigesetzt wurde.
Viele Rätsel um Paganini sind bis heute ungelöst. Was verursachte seine teuflische Erscheinung? Starb Paganini eines natürlichen Todes? Wie erlangte er seine Virtuosität? Mediziner vermuten heute, dass Paganini am "Marfan-Syndrom" litt, einer vererbbaren Genmutation, die zur Spinnengliedrigkeit und extremer Dehnbarkeit der Finger führt. War Paganini also Opfer einer tückischen Erbkrankheit?
Seit dem Tod des Teufelsgeigers äußerte sich seine Familie nicht öffentlich zu ihrem berühmten Vorfahren. Für die Dokumentation von Volker Schmidt brachen Stefano und Andrea Paganini aus Mailand jedoch ihr Schweigen. Die beiden Brüder wollten den Rätseln und Legenden um ihren Vorfahren auf den Grund gehen. Der wissenschaftlichen Forschung stellten sie ihr Blut und eine Haarlocke Paganinis zur Verfügung und eine gerichtsmedizinische und humangenetische Untersuchung sollte helfen, Paganinis Geheimnis zu enthüllen.
Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Teufelsgeigers und begleitet die Paganini-Nachkommen auf ihrer spannenden Spurensuche an vielen Originalschauplätzen.

Die Sendungen der "matinee", für die Lizenzrechte vorliegen, sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und werden auch als Live-Stream angeboten.

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