Mikroplastik - Stronach/Weigerstorfer: Winzige Teilchen finden sich inzwischen überall

Kunststoffe in Gewässern sind ein enormes Problem für die Umwelt und für die menschliche Gesundheit

Wien (OTS) - "Die Omnipräsenz von Mikroplastik im täglichen Gebrauch zeigt bereits Spuren. Ob in Gewässern, Tieren, Bier oder Honig -winzige Plastikteilchen finden sich inzwischen überall", mahnte Team Stronach Umweltsprecherin Ulla Weigerstorfer in ihrem Debattenbeitrag. Sie forderte, "das Verbot von Mikroplastik, das Minister Rupprechter auf EU-Ebene gefordert hat, auch national anzudenken!"

Mikroplastik wird in etlichen Produkten verwendet, ist vielseitig einsetzbar und kostengünstig - "könnte aber leicht durch natürliche Stoffe ersetzt werden", so Weigerstorfer. Umso erschreckender sei, dass eine Zahnpasta, die von Öko-Test als "sehr gut" bewertet wurde, sogar 10 Prozent Mikroplastik enthält.

Die in Plastik verarbeitete Chemikalie BPA/Bisphenol A, vor der auch das Team Stronach schon mehrfach gewarnt hatte, ist laut Weigerstorfer nur ein Beispiel für einen Cocktail von Kunststoffchemikalien, denen der Mensch täglich ausgesetzt ist. Denn es gibt über 600 verschiedene Weichmacher, "200 von ihnen gelten als gesundheitlich besonders bedenklich", warnte Weigerstorfer.

Kunststoffe in Gewässern sind ein enormes Problem für die Umwelt und für die menschliche Gesundheit: So werden Weichmacher und andere Giftstoffe herausgelöst. "Einige mit Plastik verbundene Giftstoffe wurden bereits in Vögeln und Krebstieren nachgewiesen. Man kann davon ausgehen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis diese Stoffe auf unseren Tellern landen, wenn sie es nicht schon längst sind", warnte Weigerstorfer.

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