Nationalrat – Greiner/Bacher: Für eine lebenswerte Umwelt durch Plastikvermeidung

Forderung nach EU-weiter akkordierter Vorgangsweise, EU-weiter Forschung und EU-weiten vergleichbaren Daten

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Mitglieder im Umweltausschuss, Karin Greiner und Walter Bacher, zeigen sich erfreut über den einstimmigen Beschluss des SPÖ/ÖVP-Antrages zur Vermeidung von Mikroplastik. Aktuelle Studien wie zum Beispiel jene des Umweltbundesamtes zeigen die Brisanz des Themas. "80 Prozent der Meeresverschmutzung sind vom Land, nur 20 Prozent durch Schiffe verursacht", so Greiner, die in diesem Zusammenhang eine rasche EU-weit abgestimmte Vorgangsweise fordert. Außerdem wäre eine gemeinsame EU-weite Forschung notwendig. "Wir brauchen fundierte und vergleichbare Daten, um Bewusstseinsbildung bei Unternehmern und Konsumenten zu erreichen", betont die SPÖ-Abgeordnete. ****

SPÖ-Abgeordneter Walter Bacher verweist in der Debatte zu dem Antrag auf die Umweltbundesamt-Studie zum Thema "Plastik in der Donau", die im Umweltausschuss präsentiert wurde. "145 kg Plastik pro Tag schwimmen auf der Donau und damit ins Meer", so Bacher und weiter:
"Wir müssen hier länderübergreifend aktiv werden." Allein das Wissen über die Dramatik reiche nicht aus, so Bacher, der deshalb rasche Maßnahmen dagegen fordert.

Der Antrag, der heute einstimmig beschlossen worden ist, fordert den Umweltminister auf, auf Landes- und Bundesebene und in den EU-Gremien das Bewusstsein für Umweltverschmutzung durch Mikroplastik zu thematisieren. Ziel ist, europaweite Maßnahmen zur Eliminierung der Mikroplastikverschmutzung in Flüssen und Meeren zu forcieren. (Schluss) bj/rm/mp

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