Image für Bauarbeit muss verbessert werden

GBH unterstützt Forderungen der AK Oberösterreich

Wien (OTS) - Die von der AK Oberösterreich präsentierten Daten zu Belastungen in der Baubranche bestätigen die Stimmung und praktischen Beispiele, welche die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) in ihrer Tätigkeit durch die Betreuung der Bauarbeiter auf den Baustellen tagtäglich erlebt.++++
Die Gesellschaft weiß es nicht zu schätzen und zu bewerten, was Bauarbeiter täglich leisten. Das beinhaltet nicht nur die schwere körperliche Arbeit, sondern auch das zu geringe Bewusstsein, was Bauarbeiter zur Schaffung und Sanierung von Verkehrs- und Bildungsinfrastrukturbauten, Wohnräumen und zu unserem Wohlstand täglich beitragen. Josef Muchitsch, GBH-Bundesvorsitzender: "Ohne Bauarbeiter hätten wir kein Dach über dem Kopf, keine Wohnungen, Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser sowie keine Straßen und Schienen zum Fahren."
Die Ergebnisse der AK-Studie bestärken die GBH in ihren Forderungen, dass es zwischen den Berufsgruppen in den verschiedensten Branchen z.B. bei Pensionen unterschiedliche Betrachtungsweisen geben muss. Die Forderung der ÖVP, das gesetzliche Pensionsantrittsalter auf 67 Jahre zu erhöhen, ist eine "Watsch’n" für jeden Bauarbeiter und führt zu "Kopfschütteln".
Harald Dietinger, GBH-Landesgeschäftsführer: "Fakt ist, wir brauchen qualifizierte Fachkräfte in Österreich, welche bereit sind, diese wichtigen Jobs in der Baubranche auszuüben. Zur Imageverbesserung für diese Berufe ist es umso wichtiger, dass es im Bereich der Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen sowie bei der Erreichung von Ansprüchen für die Schwerarbeiter in der Bauwirtschaft Verbesserungen geben muss."
Muchitsch abschließend: "Die Forderungen der AK Oberösterreich nach einem Best- statt Billigstbieterprinzip unterstützt die von uns als GBH initiierte Novelle des Bundesvergabegesetzes. Nicht nur der Preis, sondern auch Qualitätskriterien, welche neben der Qualifikation auch gute Arbeitsbedingungen und die Einhaltung von Arbeitnehmerschutzvorschriften beinhalten, sind begrüßenswert. Der Nationalrat plant, noch im Juli ein neues Bundesvergabegesetz zu beschließen, welches genau in diese Richtung gehen soll."

Rückfragen & Kontakt:

Harald Dietinger, 0664/614 55 30, harald.dietinger@gbh.at, www.bau-holz.at

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