FPÖ-Mölzer: Kahlschlag im Kärntner Schulsystem ist bedenklich

"Die Schließung von Kleinschulen im ländlichen Raum ist der falsche Weg um Einsparungen vorzunehmen"

Wien (OTS) - "Der von Landeshauptmann Peter Kaiser geplante radikale Kahlschlag im Kärntner Schulsystem scheint sich nun trotz aller Proteste und Warnungen zu bewahrheiten. Noch heuer werden elf Volksschulen geschlossen, die sich vorwiegend im ländlichen Raum befinden", kritisiert FPÖ-NAbg. Wendelin Mölzer. Mölzer weist außerdem darauf hin, dass mit der Schließung von Kleinschulen wohl kaum jenes Geld eingespart werden könne, das anderswo mit beiden Händen ausgegeben werde. "Keiner der Verantwortlichen - allen voran Kaiser - ist in der Lage, Zahlen über ein tatsächliches Einsparungspotenzial mittels der Schließung von Kleinschulen vorzulegen. Es scheint als wären die angestrebten Schließungen von Kleinschulen als sozialistisch motivierte Zentralisierungspläne zu deuten", so Mölzer.

Schulen fungieren in vielen ländlichen Gemeinden als kulturelles und gesellschaftliches Zentrum, das mit den geplanten Schließungen wegfallen würde und so zum Fehlen einer Dorfgemeinschaft beitragen könnte, erklärt Mölzer. "Neben den betroffenen Lehrkräften stellen sich nun auch viele Eltern gegen die Bildungspolitik der Kärntner SPÖ. Die Proteste der Eltern von betroffenen Schülern sind nachvollziehbar und werden seitens der FPÖ mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützt werden", betont Mölzer, der die Einsparversuche zu Lasten der Kärntner Schüler ablehnt.

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