FPÖ-Rauch: Wieder überfallsartige Errichtung eines Asyl-Großquartiers in der Steiermark

Trotz Quotenübererfüllung will SPÖ-Minister Gerald Klug 400 Asylwerber in der Kaserne Fehring unterbringen; FPÖ strikt gegen weitere Asylwerber für die Steiermark

Wien (OTS) - Gemäß den Plänen des Verteidigungsministeriums soll ein weiteres Großquartier für Asylwerber in der Steiermark errichtet werden. "Der steirische(!) SPÖ-Verteidigungsminister Gerald Klug hat hierzu die Kaserne Fehring, deren militärischer Dienstbetrieb zumindest bis Juni 2016 aufrechterhalten bleiben soll, angeboten. Konkret sollen bis zu 400 Asylwerber in einem Containerdorf auf dem Kasernengelände untergebracht werden. Die Steiermark nimmt bedeutend mehr Asylwerber auf, als sie aufgrund der vom Bund vorgeschriebenen Quote müsste. Warum ausgerechnet in der Steiermark abermals ein Großquartier für bis zu 400 Personen errichtet werden sollte, entbehrt daher jeder Logik", so FPÖ-NAbg. Walter Rauch, freiheitlicher Bezirksparteiobmann der Südoststeiermark.

Es sei bezeichnend für die chaotische und völlig unkoordinierte Asylpolitik der Bundesregierung, dass der Fehringer Bürgermeister aus den Medien von Plänen des Verteidigungsministers erfahren habe. Diese Vorgehensweise sei unhaltbar, so Rauch. "Es gab weder ein Gespräch noch eine Vorinformation für den ÖVP-Bürgermeister von Fehring - aus den Medien musste er erfahren, dass in seiner Gemeinde die Errichtung eines Asyl-Großquartiers kommen soll. Fehring nimmt knapp 30 Asylwerber auf. Dass der Ortsteil mit nur 1.500 Einwohner 400 weitere Flüchtlinge aufnehmen soll, ist völlig unverhältnismäßig. Eine derart hohe Anzahl von Asylwerbern ist einer kleinen Ortschaft nicht zuzumuten und grob fahrlässig", kritisiert Rauch.

Völlig ungeklärt sei auch, wie der militärische Dienstbetrieb fortgeführt werden solle, wenn plötzlich auf dem kleinen Kasernengelände ein Containerdorf für 400 Personen errichtet werde. "SPÖ-Verteidigungsminister Gerald Klug ist nun gefordert, seine Pläne zurückzunehmen", fordert Rauch.

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