FPÖ-Herbert: Mit der Werbeaktion der Polizei in Moscheen geht Rot-Grün in Wien einen Schritt zu weit

„Die Polizei geht ja auch nicht in katholische oder evangelische Kirchen, um Nachwuchs zu rekrutieren"

Wien (OTS) - Die Werbeaktion der Wiener Polizeiführung ist nicht nur für die Bevölkerung beunruhigend, sondern auch innerhalb der Exekutive höchst umstritten, betonte heute der freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst und AUF-Bundesvorsitzende, Bundesrat Werner Herbert.

"Die Polizei geht ja auch nicht in katholische oder evangelische Kirchen, um Nachwuchs zu rekrutieren. Dass in Moscheen, die zum Teil im Ruf stehen, dass dort der islamradikale Nachwuchs rekrutiert wird, für den Polizeidienst geworben werden soll, ist gelinde gesagt irritierend. Und was kommt als nächstes, vielleicht eine Quotenregelung für Polizeiwerber mit Migrationshintergrund? Diese Art der "zielgruppenbasierten Spezialrekrutierung" sei auch für die allgemeine Außenwirkung und Darstellung der Polizei als Teil der Hoheitsverwaltung höchst unvorteilhaft, kritisierte Herbert.

"Die rot-grüne Stadtregierung trägt ihre Multi-Kulti-Ideologie ohne Maß und Ziel in jeden Lebensbereich hinein. Jetzt geht sie aber einen Schritt zu weit und versucht das offenbar auch im hochsensiblen Bereich der Polizeiarbeit - und zwar mit der Brechstange. Wir haben bei der Polizei etliche Kollegen, Polizeischüler und Bewerber mit Migrationshintergrund. Sie haben sich - über das für alle Polizeiwerber geltende allgemeine Auswahlverfahren bei der Polizei -für diesen Beruf entschieden und leisten hervorragende Arbeit. Diese ‚mobilen Sonderberufsmessen in Moscheen‘ desavouieren auch deren Leistungen", so Herbert.

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