World Vision: Mittel für Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit müssen gerade jetzt erhöht werden

Bundesregierung muss Wort halten

Wien (OTS) - Bundeskanzler und Vizekanzler haben in den vergangenen Wochen eine Erhöhung der Mittel zugesagt, und die Mehrheit der Abgeordneten und Regierungsmitglieder sich dafür ausgesprochen.

"Dass diese Zusagen zum Zeitpunkt schwerer Erdbeben in Nepal, der größten Flüchtlingskatastrophe seit dem 2. Weltkrieg (Syrien) und täglich neuen toten Flüchtlingen im Mittelmeer nun doch missachtet werden, wollen wir nicht glauben. Wir glauben unserer Regierung, dass sie diese Zusagen im Finanzrahmengesetz, das morgen vom Parlament abgesegnet werden soll, einhalten wird." sagt Sebastian Corti, Geschäftsführer von World Vision.

"Wir haben das Europäische Jahr für Entwicklung; eine unvorstellbare Flüchtlingskrise im Nahen Osten, die sich bereits in der Verzweiflungstat einer Mittelmeerüberquerung in nicht seetüchtigen, überfüllten Booten äußert; hunderttausende vom Erdbeben in Nepal schwerst betroffene Familien; eine gerade erst abklingende Ebola-Krise, die ganz Westafrika noch lange in ihrer Auswirkung negativ begleiten wird. Gerade heuer, gerade jetzt wäre es wichtig, die so dringend benötigten Mittel schrittweise zu erhöhen.", so Corti, weiter. "Wir vertrauen in das Augenmaß der Regierung, Kürzungen nicht am falschen Ort anzusetzen und ihr Wort zu halten".

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