Export – Fernmärkte gewinnen immer mehr an Bedeutung

Vorarlberger Exporttag soll Perspektiven für neue, zukunftsfähige Märkte in Übersee und Fernost aufzeigen

Bregenz (OTS) - (VLK) - Die Vorarlberger Wirtschaft fährt einen stabilen Kurs auf hohem Niveau: Mit einem Wirtschaftswachstum von knapp 2,5 Prozent im vergangenen Jahr ist unser Land Wachstumssieger, sagte Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser im heutigen (Dienstag, 19. Mai) Pressefoyer. Für Vorarlbergs Unternehmen ist es auf Grund des kleinen Binnenmarkts besonders wichtig, neue Märkte und Zielgruppen jenseits der Grenzen zu erschließen. Der Informationsbedarf dazu ist hoch. Daher veranstaltet die Wirtschaftskammer Vorarlberg erstmals am 24. Juni 2015 einen Vorarlberger Exporttag.

Vorarlbergs Wirtschaft konnte im Außenhandel im ersten Halbjahr 2014 zulegen. Der Gesamtwert der Exporte stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum 2013 um 7,1 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro, damit verzeichnete Vorarlberg anteilsmäßig den höchsten Zuwachs aller Bundesländer. "Wir rechnen für das Jahr 2014 mit insgesamt an die neun Milliarden Euro", sagte Rüdisser. Die Wirtschaft in Vorarlberg hat zwar einen Exportanteil von knapp 60 Prozent und ist damit im Vergleich mit den Nachbarregionen führend, betont der Landesstatthalter: "Es ist ein großes Potenzial vorhanden, das für die Firmen neue Geschäftsfelder, für die Mitarbeiter sichere Arbeitsplätze und für den Standort Sicherheit bringt. Dazu kommen die Chancen, die neue, bislang unbearbeitete Märkte mit sich bringen. Zudem gibt es noch zahlreiche Unternehmen, die die Möglichkeit hätten, ihre Produkte und Dienstleistungen ins Ausland zu verkaufen und es bislang nicht tun."

Neue Märkte erschließen

Um eine nachhaltige Entwicklung der heimischen Exportwirtschaft mittel- und langfristig sicherzustellen, ist es wichtig, diese breiter aufzustellen. Das heißt, es braucht eine Diversifizierung der Absatzmärkte. Zusätzlich zur starken Präsenz in den europäischen Kernmärkten spielen neu Auslandsmärkte eine wesentliche Rolle. "Trotz der Bedeutung des EU-Marktes durch Zugewinne von Marktanteilen haben in den letzten Jahren Fernmärkte in Übersee und Fernost - im Speziellen in der ASEAN-Region - an großer Bedeutung gewonnen. Daher gilt diesen Märkten, die nicht einfach zu bearbeiten sind, in den kommenden Jahren unser spezieller Fokus", betonte Wirtschaftskammer-Direktor Helmut Steurer.

Die Wirtschaftskammer Vorarlberg zeigt den Vorarlberger Unternehmen die Perspektiven neuer, zukunftsfähiger Fernmärkte auf. Unternehmern soll die Scheu vor diesen mit viel Engagement und Know-how zu bearbeitenden Märkten genommen werden: Dabei können die Unternehmen auf eine äußerst professionelle Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer Österreich (AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA) mit 112 Stützpunkte in mehr als 70 Ländern zurückgreifen, die bei der Vorbereitung zur Verfügung steht. Vor Ort - und das überall auf der Welt - ist sie ein verlässlicher Begleiter der österreichischen Unternehmer.

Vorarlberger Exporttag 2015

Der 24. Juni 2015 steht ganz im Zeichen des Exports. Beim Vorarlberger Exporttag werden - erstmalig in dieser Form - 25 Wirtschaftsdelegierte aus aller Welt die Markt- und Exportchancen für Vorarlberger Unternehmen präsentieren. Es ist dies eine einmalige Möglichkeit für aktuelle Informationen über Chancen in neuen Märkten und damit verbundenen, persönlichen Beratungsgesprächen. "Der Exporttag soll Perspektiven aufzeigen und wichtige Fragen in der Bearbeitung von Fernmärkten klären", sagte Steurer. Neben Beratungsgesprächen erhalten die Teilnehmer Export-Know-how aus Expertenhand. Geboten werden länderspezifische und allgemeine Außenhandelsthemen wie zum Beispiel "Der Nahe Osten: Tor zu ungeahnten Geschäftschancen", "Korruption - ein vermeidbares Übel" oder "USA - Vermeidung von Haftungsfallen und Anfängerfehler" behandelt. Den ganzen Tag über informieren Expertinnen und Experten an Informationsständen über wesentliche Fragen rund um Themen wie Förderungen/Finanzierung, Zoll, Transport und Vertragsstrategien.

Unterstützung beim Markteintritt erhalten die Unternehmen auch von der Internationalisierungsoffensive des Wirtschaftsministeriums und der Wirtschaftskammer Österreich.

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