Glatz: Pensionistenverband fordert gesetzlichen Mietpreis-Stopp

Wohnungsmieten bleiben Preistreiber – PVÖ fordert: Schluss mit dem Mietpreis-Wucher!

Wien (OTS) - "Mit 1 Prozent blieb die Teuerung in Österreich im April zwar gleich, Grund zur Entwarnung gibt es aber nicht! Denn: Die Mietpreise sind um unglaubliche 5 Prozent gestiegen - damit wird Wohnen immer mehr zum Luxus. Das dürfen wir nicht zulassen! Hier muss endlich gehandelt werden! Wir brauchen eine gesetzliche Begrenzung der Mieten! Und zwar jetzt!", fordert Dr. Harald Glatz, Konsumentenschutzsprecher des Pensionistenverbandes Österreichs. ****

"Die Mieten in Österreich steigen ins Uferlose! Immer wieder erreichen den Pensionistenverband die Hilferufe von verzweifelten Pensionistinnen und Pensionisten. Viele wissen schon nicht mehr ob sie sich ihre Wohnung im nächsten Monat überhaupt noch leisten können!", kritisiert Dr. Glatz. Der Pensionistenverband Österreichs, die größte und mitgliederstärkste Seniorenorganisation Österreichs fordert daher im Zuge der Mietrechtsreform starke Maßnahmen gegen den Mietpreiswucher:

  • Ein einheitliches Mietrecht - klar, einfach und transparent: wie im Koalitionsabkommen paktiert
  • Klare gesetzliche Begrenzung der Mieten
  • Ebenso klare Regeln für die Betriebskosten (durch u.a. Streichung der Grundsteuer und der Versicherungskosten aus dem Betriebskostenkatalog).
  • Maklerprovisionen sind vom Vermieter zu bezahlen
  • Mehr Wohnbauförderung für den sozialen Wohnbau
  • Die sofortige Umsetzung des Wohnbauprogramms

"Die Steuerreform bringt - Danke dem konsequenten Kampf des Pensionistenverbandes - eine spürbare Entlastung für Österreichs Pensionistinnen und Pensionisten. Ab 2016 zahlen alle Pensionisten weniger Lohnsteuer, die Bezieher kleiner Pensionen erhalten erstmals bis zu 110-Euro-Gutschrift im Jahr! Allerdings werden all diese Entlastungen erst 2016 schlagend - die horrend hohen Mieten treffen die Menschen aber jetzt. Darum dürfen wir keine Zeit verlieren! Das einheitliche Mietrecht muss rasch kommen! Und es muss dem Mietpreiswucher endlichen einen gesetzlichen Riegel vorschieben. Denn Wohnen ist ein Menschenrecht und darf nicht zum Luxus werden", unterstreicht Glatz abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

GS Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138

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