EANS-Adhoc: Semperit AG Holding / Semperit steigert Ergebnis nach Steuern auf 13,6 Mio. EUR in Q1 2015

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Geschäftszahlen/Bilanz/3-Monatsbericht
19.05.2015

  • Gute operative Entwicklung führt auf vergleichbarer Basis ("like-for-like") zu Wachstum
  • Gutes 1. Halbjahr 2015 erwartet

Die börsennotierte Semperit Gruppe ist gut in das Jahr 2015 gestartet. Das Ergebnis nach Steuern konnte im ersten Quartal 2015 auf vergleichbarer Basis gegenüber der Vorjahresperiode von 12,8 Mio. EUR um 6,4% auf 13,6 Mio. EUR gesteigert werden. Semperit profitierte dabei von einer starken Vertriebsleistung sowie hohen Kapazitätsauslastungen. Dadurch konnten bei einem unverändert herausfordernden Marktumfeld Mengen gesteigert und Marktanteile gewonnen werden.

Auf vergleichbarer Basis ("like-for-like"-Betrachtung - siehe Erläuterung am Ende der Mitteilung) führte die starke operative Performance zu einer positiven Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen: Der Konzernumsatz stieg von 212,9 Mio. EUR im ersten Quartal 2014 um 2,1% auf nunmehr 217,5 Mio. EUR. Getragen wurde dieser Anstieg von weiteren Umsatzzuwächsen im Sektor Industrie. Das EBIT verbesserte sich - unterstützt durch gesunkene Abschreibungen - um 8,3% von 18,6 Mio. EUR auf 20,1 Mio. EUR. Das EBITDA war mit 26,7 Mio. EUR (nach 27,0 Mio. EUR in Q1 2014) stabil. Die EBITDA-Marge lag mit 12,3% (nach 12,7% in Q1 2014) und die EBIT-Marge mit 9,2% (nach 8,7%) auf einem soliden Niveau.

"Wir sind erfolgreich in das Jahr 2015 gestartet und konnten im Sektor Industrie gegen den Markttrend wachsen. Im Sektor Medizin haben wir uns auf qualitatives Wachstum konzentriert. Dank beachtlicher Vertriebserfolge und striktem Kostenmanagement, ist es uns gelungen unterm Strich zuzulegen und das Ergebnis nach Steuern zu steigern.", erläutert Vorstandsvorsitzender Thomas Fahnemann, der auch für die kommenden Monate zuversichtlich ist: "Unsere neuen Produktionskapazitäten, die im Laufe des Jahres Zug um Zug hinzukommen, sind aufgrund unserer starken Vertriebsperformance bereits gut gebucht. Das macht mich für den weiteren Geschäftsverlauf optimistisch."

Mit einer Eigenkapitalquote von 55,7% zum Bilanzstichtag (Jahresende 2014:
54,0%) verfügt Semperit über eine anhaltend solide Kapitalausstattung. Die liquiden Mittel beliefen sich auf 103,6 Mio. EUR, nach 115,6 Mio. EUR zum Jahresende 2014. Semperit-Finanzvorstand Johannes Schmidt-Schultes: "Wir haben erneut bewiesen, dass Semperit gute Cash Flows erwirtschaften kann. Das und die bereits angekündigte Optimierung unserer Kapitalstruktur ermöglichen es uns, unser Wachstum noch effizienter zu finanzieren, um weiteren Wert für unsere Aktionäre zu schaffen."

Sektor Medizin: "like-for-like" stabile Entwicklung
Der Sektor Medizin (Segment Sempermed) war im ersten Quartal 2015 von niedrigen Rohstoffpreisen sowie der Umstellung der bisherigen Vollkonsolidierung der 50% Joint Venture Beteiligung Siam Sempermed Corp. Ltd. auf die Equity-Methode gekennzeichnet. Auf vergleichbarer Basis ("like-for-like") blieb der Sektor-Umsatz mit 91,4 Mio. EUR im Vergleich zur Vorjahresperiode mit 94,3 Mio. EUR weitestgehend stabil. Das EBITDA ging von 9,3 Mio. EUR auf 8,7 Mio. EUR zurück. Die EBITDA-Marge belief sich auf 9,6%, nach 9,9% in der Vorjahresperiode.

Sektor Industrie: Starke Entwicklung entgegen des Markttrends
Der Sektor Industrie (Segmente Semperflex, Sempertrans und Semperform) entwickelte sich entgegen des schwachen Markttrends positiv.

Im Segment Semperflex konnten durch ausgezeichnete Produktions- und Vertriebsleistungen Umsatz- und Ergebnissteigerungen erzielt werden. Die neuen Kapazitäten am Standort Odry, Tschechische Republik, sind bereits gut ausgelastet. Weitere Expansionsschritte wurden bereits gesetzt und die Kapazitäten werden bis 2016 ausgebaut. Im Segment Sempertrans führten Vertriebserfolge zu einer Absatzsteigerung. Umsatz und Ergebnis wurden im Vergleich zum Vorjahr im zweistelligen Prozentbereich gesteigert. Das Segment Semperform war dagegen unverändert von der Russland-Krise und davon ausgehender schwacher Nachfrage in Osteuropa belastet.

Der Sektor-Umsatz stieg um 6,3% auf 126,1 Mio. EUR. Das Sektor-EBITDA lag mit 22,6 Mio. EUR in etwa auf dem ausgezeichneten Vorjahreswert von 23,2 Mio. EUR. Die EBITDA-Marge war mit 18,0% nach 19,6% auf einem hohen Niveau.

Ausblick 2015 und Mehrjahresziele
Semperit verfügt aktuell über weiterhin gut gefüllte Auftragsbücher. Positiv wirken sich dabei erste konjunkturelle Stabilisierungstendenzen in Westeuropa sowie eine stabile Nachfrage in Nordamerika aus. Der Konjunkturabkühlung in Zentral- und Osteuropa kann sich aber auch Semperit nicht entziehen. In Asien ist 2015 mit einer weitgehend flachen Nachfrageentwicklung zu rechnen.

Für das Gesamtjahr 2015 erwartet Semperit eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung in einem anhaltend herausfordernden Umfeld. Durch die attraktive Umsatz- und Ergebnisentwicklung in den ersten Monaten 2015 sowie einen erfreulichen Auftragsbestand zeichnet sich insgesamt bereits ein zufriedenstellendes erstes Halbjahr 2015 ab.

Im Sektor Medizin setzt Semperit unverändert auf qualitatives, ertragsstarkes Wachstum. Im Sektor Industrie wird die erfolgreiche Vertriebsoffensive fortgeführt.

Semperit setzt in den beiden Sektoren Medizin und Industrie den Ausbau der Produktionskapazitäten fort. Für das Jahr 2015 sind Anlageninvestitionen (CAPEX) von rund 75 Mio. EUR geplant (2014: 74 Mio. EUR), davon sind rund 50 Mio. EUR für Wachstumsinvestitionen vorgesehen. Die zusätzlichen Kapazitäten werden Zug um Zug im Laufe der Jahre 2015 und 2016 zur Verfügung stehen und entsprechend positive Auswirkungen auf den Umsatz zeigen.

Semperit strebt für die Zukunft ein durchschnittlich zweistelliges Wachstum der abgesetzten Mengen und attraktive Ergebnismargen an. Die Bandbreite einer Zielmarge bleibt vorerst unverändert für das EBITDA zwischen 12% und 15% und für das EBIT zwischen 8% und 11%.

Erläuterung "like-for-like"-Betrachtung/Konsolidierungsumstellung Zur besseren Vergleichbarkeit von Umsatz, EBITDA, EBIT und Ergebnis nach Steuern wurden die Vergleichszahlen des ersten Quartals 2014 unter Berücksichtigung der Equity-Konsolidierung der thailändischen Joint Venture Beteiligung Siam Sempermed Corp. Ltd (SSC) im Sektor Medizin dargestellt. Diese "like-for-like"-Betrachtung dient lediglich zur Information und stellt eine bestmögliche Rückrechnung dar.
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Die im Zwischenbericht für das erste Quartal 2015 ausgewiesenen Vorjahreswerte bei Umsatz, EBITDA, EBIT und Ergebnis nach Steuern sind aufgrund der durchgeführten Konsolidierungsumstellung im Sektor Medizin nur bedingt vergleichbar. Durch die Vollkonsolidierung der thailändischen Joint Venture Beteiligung SSC im ersten Quartal 2014 lag der in der Vorjahresperiode ausgewiesene Umsatz für die Semperit Gruppe bei 232,7 Mio. EUR (Q1 2015: 217,5 Mio. EUR, -6,5%), das EBITDA bei 33,4 Mio. EUR (26,7 Mio. EUR, -20,1%) und das EBIT bei 22,3 Mio. EUR (Q1 2015: 20,1 Mio., -9,9%). Das Ergebnis nach Steuern stieg gegenüber dem ausgewiesenen Vorjahrswert von 13,1 Mio. EUR um 4,3% auf 13,6 Mio. EUR.

Im Sektor Medizin (Segment Sempermed) ergab sich aufgrund der Konsolidierungsumstellung im Vergleich zur Vorjahresperiode ein Rückgang im ausgewiesenen Sektor-Umsatz um 19,9% auf 91,4 Mio. EUR. Das ausgewiesene Sektor-EBITDA reduzierte sich von 15,8 Mio. EUR auf 8,8 Mio. EUR (-44,5%).

Der Bericht steht ab sofort hier zum Download zur Verfügung:
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Über Semperit
Die börsennotierte Semperit AG Holding ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe, die in den Sektoren Medizin und Industrie hochspezialisierte Produkte aus Kautschuk und Kunststoff entwickelt, produziert und in über 100 Länder weltweit vertreibt: Untersuchungs- und Operationshandschuhe, Hydraulik-und Industrieschläuche, Förderbänder, Rolltreppen-Handläufe, Bauprofile, Seilbahnringe und Produkte für den Eisenbahnoberbau. Die Zentrale des österreichischen Traditionsunternehmens, das seit 1824 besteht, befindet sich in Wien. Die Semperit Gruppe beschäftigt weltweit rund 7.000 Mitarbeiter, davon knapp 4.100 in Asien und mehr als 800 in Österreich (Wien und Produktionsstandort Wimpassing, Niederösterreich). Zur Gruppe gehören weltweit 22 Produktionsstandorte sowie zahlreiche Vertriebsniederlassungen in Europa, Asien und Amerika. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte der Konzern einen Umsatz von 930 Mio. EUR sowie ein EBITDA von 136 Mio. EUR.

Ende der Mitteilung euro adhoc

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