Darabos zu Pensionen: In Sachen Wankelmut ist VP unschlagbar – Regierungsvereinbarungen sind einzuhalten

Antrittsalter erhöhen in Zeiten eines angespannten Arbeitsmarktes ist zynisch

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos pocht auf das Einhalten der Regierungsvereinbarungen. "Der Termin, der im Zusammenhang mit den Pensionen vereinbart wurde, ist nicht zufällig entstanden, sondern wurde mit Bedacht und nach eingehender Beratung gemeinsam beschlossen. Ich würde mir hier von Seiten des Koalitionspartners wünschen mehr Verantwortungsbewusstsein an den Tag zu legen und endlich mit der Verunsicherung der älteren Generation aufzuhören", erinnerte Darabos die ÖVP am Sonntag an die Beschlüsse der Regierungsklausur, im Februar 2016 etwaige weitere Schritte bei den Pensionen anzugehen. "In Sachen Wankelmut allerdings scheint die VP unschlagbar. Was man in zweitägiger Klausur erarbeitet, scheint schon nach zwei Monaten Schall und Rauch", sagte Darabos am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Wie Sozialminister Rudolf Hundstorfer in der ORF-Pressestunde erläutert hat, wurde der Bundesfinanzrahmen bei den Pensionen in den letzten sieben Jahren immer unterschritten, nur einmal eingehalten. "Unter einer Unfinanzierbarkeit verstehe ich etwas anderes", betonte Darabos.

Auch gingen, wie der Sozialminister dargelegt hatte, 15 Prozent aller PensionistInnen aus der Arbeitslosigkeit in die Pension. "Wenn die ÖVP will, dass noch mehr Menschen von der Arbeitslosigkeit in Pension gehen, soll sie das offen sagen. Wir sagen auch ganz klar: Es ist zynisch gegenüber den ArbeitnehmerInnen, das Pensionsantrittsalter in Zeiten eines angespannten Arbeitsmarktes zu erhöhen. Und daher wird es das mit uns nicht geben." Klar ist aber, dass es die Pensionen entlastet, wenn die Menschen länger im Erwerbsleben bleiben. "Das vereinbarte Bonus-Malus-System würde hier sehr helfen. Leider blockiert die ÖVP-Wirtschaft hier noch immer", betonte Darabos. (Schluss) up/

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