Wirtschaft muss ihre Hausaufgaben machen

ÖGB-Anderl: Frauenpolitik bei Hundstorfer in guten Händen

Wien (OTS) - "Sozialminister Rudolf Hundstorfer machte heute einmal mehr klar, warum ein vorzeitiges Anheben des gesetzlichen Frauenpensionsantrittsalters nur nach hinten losgehen würde", sagt ÖGB-Vizepräsidentin und Bundesfrauenvorsitzende Renate Anderl zu den Ausführungen in der ORF-Pressestunde.++++

15 Prozent der Frauen würden laut Hundstorfer derzeit aus der Arbeitslosigkeit in Pension gehen, 38 Prozent sogar aus Gründen der Invalidität. Und beinahe jede zweite Frau arbeitet nur Teilzeit. "Diese Zahlen zeigen sehr deutlich, dass es noch vieler Anstrengungen bedarf, um die Ziele von Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit und von gleicher Entlohnung von Frauen und Männern endlich zu erreichen", sagt Anderl und fügt hinzu: "Die Frauenpolitik ist bei Sozialminister Hundstorfer in guten Händen."

Mit einem Pensionsantrittsalter von 59,8 Jahren ohne den Invaliditätspensionen seien die Frauen derzeit auch sehr nahe am gesetzlichen dran. "Das heißt aber nicht automatisch, dass Frauen nicht auch länger im Erwerbsleben bleiben können. Sieht man sich die Zahlen an, dann wird schnell klar, dass hier vor allem die Wirtschaft ihre Hausaufgaben machen muss, damit mehr ältere Arbeitnehmerinnen im Berufsleben verbleiben können und nicht aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden", sagt Anderl abschließend.

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