Blümel: Wir brauchen endlich Bewegung bei den Pensionen!

SPÖ-Verzögerungstaktik und Abwartespielchen sind irritierend und schaden unserem Land - Ohne umfassende Reform ist Pensionssystem auf Dauer nicht finanzierbar

Wien (OTS) - "Die ganz offenkundige SPÖ-Verzögerungstaktik und Abwartespielchen sind irritierend und schaden unserem Land. Wir brauchen endlich Bewegung, statt Beschwichtigung", hält ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel zu den heutigen Aussagen von Sozialminister Hundstorfer in der ORF-"Pressestunde" fest. Ohne umfassende Reformen, die jetzt schleunigst vorbereitet und angegangen werden müssen, sei unser Pensionssystem auf Dauer nicht finanzierbar. Während die SPÖ erst Ende Februar überlegen will, ob Maßnahmen im Pensionsbereich überhaupt notwendig sind, sei für die Volkspartei "sonnenklar, dass Maßnahmen gesetzt werden müssen", so Blümel. "Das ist der große Unterschied: Wir glauben nicht an Wunder. Für uns ist klar: Wenn man etwas erreichen will, dann muss man dazu auch etwas beitragen. Daher müssen jetzt die notwendigen Maßnahmen umfassend entwickelt und vorbereitet werden, damit sie fertig zur Umsetzung sind", betont der ÖVP-General. So sei es höchst an der Zeit, die richtigen Schritte zur Erhöhung des faktischen Pensionsantrittsalters umzusetzen. Mit einem effektiven Pensionsantrittsalter von 59,7 Jahren liegt Österreich weit unter dem EU-Schnitt von 63,1 Jahren. Der Pensionszuschuss aus dem Bundesbudget steigt zudem jährlich enorm an: Lag der Zuschuss im Jahr 2013 noch bei 9,7 Milliarden Euro, steigt er laut Berechnungen der Pensionskommission bis zum Jahr 2019 auf 13,5 Milliarden Euro an. Im Jahr 2060 wird der Zuschuss den Berechnungen zu folge sogar bei 32 Milliarden Euro liegen. "Die Menschen sind heute dreimal so lange in Pension als noch in den 70er Jahren - bei steigenden Lebenserwartungen und stark ansteigenden Kosten. Das kann sich auf Dauer nicht ausgehen", unterstreicht Gernot Blümel, der die SPÖ auffordert, "endlich Reformen anzupacken und Maßnahmen zu setzen, statt weiter zu beschwichtigen und einfach nur abzuwarten. Durch warten hat noch niemand Probleme gelöst oder Herausforderungen bewältigt". ****

Für die ÖVP ist klar: Wer Ziele erreichen will und Österreich wieder an die Spitzen bringen will, braucht dazu den Willen, Anstrengungen und wirksame Maßnahmen. Dazu gehört für die Volkspartei selbstverständlich auch die frühere Angleichung des Frauen-Pensionsantrittsalters an das der Männer. "Es ist nur vernünftig auch über diese Maßnahme zu sprechen. Denn dadurch können Frauen auch bessere Karrieren und höhere Pensionen erreichen. In anderen Ländern ist das längst Realität, wir können es uns nicht leisten, hier das Schlusslicht Europas zu sein", unterstreicht der ÖVP-Generalsekretär, und weiter: "Tatsache ist: Ohne effiziente Reformen ist das Pensionssystem auf Dauer nicht finanzierbar. Damit sich auch die kommenden Genrationen auf sichere Pensionen verlassen können, müssen jetzt Reformen angepackt werden. Die SPÖ ist daher dazu aufgefordert, sich endlich den Tatsachen zu stellen und gemeinsam mit der ÖVP die Zukunft Österreichs zu gestalten."

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