AK ruft zur Teilnahme an ÖH-Wahl auf: Gemeinsam Verbesserungen für berufstätige Studierende erreichen

Linz (OTS) - Rund 60 Prozent der Studierenden in Österreich sind neben dem Studium berufstätig, an der Johannes Kepler Universität in Linz sind es sogar 75 Prozent. Für sie sind die bevorstehenden Hochschülerschaftswahlen besonders wichtig. "Wenn Sie ein gerechtes Studienförderungssystem und eine bessere Vereinbarkeit von Studium und Beruf wollen, dann stärken Sie Ihre Vertretung an der Hochschule!", ruft AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer zur Teilnahme an der ÖH-Wahl auf.

Alle zwei Jahre wählen die Studierenden ihre gesetzliche Interessenvertretung. Die heurigen ÖH-Wahlen finden von 19. bis 21. Mai statt. Nicht nur an Universitäten, sondern auch an Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen stehen diese drei Tage ganz im Zeichen der demokratischen Mitbestimmung.

Mehr als 80 Prozent der berufstätigen Studierenden sind auch Mitglied der Arbeiterkammer, sie werden also von den beiden gesetzlichen Interessensvertretungen ÖH und AK vertreten. Beide werden auch in Zukunft gemeinsam an einer Verbesserung der Situation berufstätiger Studierender arbeiten.

Sowohl die Zahl der berufstätigen Studierenden als auch das Ausmaß der Berufstätigkeit steigen. Viele leiden unter finanziellen Engpässen, das unzureichende und ungerechte Studienförderungssystem schafft hier viel zu selten Abhilfe. Auf der anderen Seite erschweren die Verschulung der Bachelorstudien sowie andere Schwachstellen in der Lehre an den Universitäten die Vereinbarkeit von Studium und Beruf, was nicht selten zu Studienverzögerungen führt.

Im Kampf um Verbesserungen beim Stipendiensystem oder bei den Studienbedingungen gibt es jedenfalls viel zu tun: Die Studienbeihilfen müssen erhöht, der Bezieherkreis muss erweitert werden. Dringend notwendig für berufstätige Studierende ist auch eine Erhöhung der Altersgrenze für den Bezug von Studienbeihilfen. Und die Lehrveranstaltungen müssen besser auf die Bedürfnisse dieser großen Gruppe abgestimmt werden. "Deshalb ist es so wichtig, Ihre Vertretung an der Hochschule durch die Teilnahme an der Wahl zu legitimieren", so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

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