Bundesminister Ostermayer ehrt Kurt Bergmann

Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse

Wien (OTS) - "Kurt Bergmann kann auf einen spektakulären Lebenslauf verweisen und zwar sowohl im Journalismus als auch in der Politik. Oft hat er auch als Vermittler zwischen der politischen Welt und der Medienwelt fungiert", sagte Kulturminister Josef Ostermayer heute, Freitag, anlässlich der Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse an Kurt Bergmann. Die feierliche Überreichung des Ehrenzeichens fand im Kongresssaal des Bundeskanzleramtes statt.

Auch in der Kulturpolitik habe Kurt Bergmann seine Spuren hinterlassen: "Als Abgeordneter zum Nationalrat und ÖVP-Kultursprecher hat er maßgeblich an Gesetzen im Kulturbereich -wie dem Filmfördergesetz oder der Teilausgliederung der Bundesmuseen - mitgearbeitet", so Ostermayer. Schließlich sei Bergmann insbesondere für die Gründung von zentralen ORF-Spendenaktionen wie "Licht ins Dunkel" bekannt und geschätzt. "Kurt Bergmann hat für die Republik Österreich bereits viele Verdienste erbracht. Dafür möchten wir ihm heute danken und die Bitte miteinschließen, weiterhin so aktiv zu bleiben", sagte der Bundesminister.

Franz Küberl, Direktor der Caritas Graz-Seckau, hob in seiner Laudatio das humanitäre Engagement des Geehrten hervor. Die ORF-Aktion "Licht ins Dunkel" habe nicht nur ein ungeheures Spendenvolumen erbracht, sondern auch ein neues Bewusstsein in der Bevölkerung gegenüber den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen bewirkt. Ebenso habe Bergmann mit der Spendenaktion "Nachbar in Not" ein großes Echo auslösen können. "Helfen erfordert Wissen und strategisches Geschick. Kurt Bergmann hat außerdem noch die notwendige Hartnäckigkeit mitgebracht. Er ist ein großer Architekt der Mitmenschlichkeit unserer Republik", so Küberl.

Kurt Bergmann bedankte sich abschließend für die Auszeichnung und betonte, dass dieser Dank für sein humanitäres Engagement auch seinen zahlreichen Mitstreitern und den beteiligten Hilfsorganisationen gebühre.

Der 1935 in Neulengbach (Niederösterreich) geborene Kurt Bergmann machte sich im Laufe seiner langjährigen Tätigkeit beim Österreichischen Rundfunk sowie in seinen politischen Funktionen einen Namen. Von 1979 bis 1990 war er Abgeordneter zum Nationalrat der Österreichischen Volkspartei. Er bekleidete eine Reihe politischer Funktionen wie Bundesgeschäftsführer der ÖVP, Kultursprecher, Direktor des ÖVP-Parlamentsklubs oder geschäftsführender Generalsekretär des Wirtschaftsbundes. Als Generalsekretär des Managementclubs MC war er Mitbegründer der "Initiative Wirtschaft und Kunst". Auch an der Etablierung des österreichischen Kunstsponsoring-Preises "MAECENAS" war er beteiligt.

Seine Karriere als Journalist führte ihn nach Stationen beim ÖVP-Pressedienst und als Pressesprecher im Finanzministerium zum Österreichischen Rundfunk, wo er mehrere leitende Positionen innehatte. So war er zunächst Hauptabteilungsleiter für Öffentlichkeitsarbeit des ORF, dann Intendant des ORF Landesstudios Niederösterreich, später Generalsekretär und Intendant des Landesstudios Steiermark, Leiter des "Büros für humanitäre Angelegenheiten" und schließlich ORF-Generalsekretär (1990-1994). Er ist Gründer zahlreicher humanitärer ORF-Aktionen wie "Licht ins Dunkel" oder "Nachbar in Not" und übernahm immer wieder ehrenamtliche Funktionen im sozialen und demokratiepolitischen Bereich. Kurt Bergmann ist Träger zahlreicher Auszeichnungen wie des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich.

Fotos von dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at, kostenfrei abrufbar.

Rückfragen & Kontakt:

Nedeljko Bilalic
Kabinett Bundesminister Dr. Josef Ostermayer
Pressesprecher
Tel.: (01) 531 15 - 202104, 0664/88 455 330
E-Mail: nedeljko.bilalic@bka.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBU0003