Darabos: ÖVP-Attacken gegen das Pensionssystem sind kontraproduktiv

Pensions-Entwicklung ist auf Kurs – ÖVP soll Wirtschafts-Blockade bei Bonus-Malus beenden und Vereinbarung für Februar 2016 einhalten

Wien (OTS/SK) - "Der Erinnerungswert für gemeinsame Vereinbarungen ist bei der ÖVP mitunter gegen Null gehend", erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos am Freitag. Er sprach damit die neuerlichen Attacken der ÖVP gegen das Pensionssystem an. "Es wurde vor gerade mal zwei Monaten vereinbart, im Februar nächsten Jahres eine Entscheidung zu treffen, ob überhaupt weitere Schritte im Pensionssystem nötig sind - und wenn ja welche", betonte Darabos. "Das Regierungsziel für diese Legislaturperiode ist, das Antrittsalter von 58,4 auf 60,1 Jahre anzuheben. Hier sind wir am Kurs. Noch leichter wird es, wenn die Wirtschaft in Sachen Bonus-Malus konstruktiv mit den Sozialpartnern verhandelt", sagte Darabos gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Ein frühzeitiges Anheben des Frauenpensionsalters ist für Darabos kein Thema, die ÖVP solle endlich damit aufhören, die Frauen zu verunsichern. "Solange es nicht mehr Arbeitsplätze für Ältere gibt, ist das nichts weiter als ein Verschieben der betroffenen Frauen in die Arbeitslosigkeit. Das kommt für die SPÖ nicht infrage."

Auch wies Darabos darauf hin, dass die ÖVP seit fast 30 Jahren das Wirtschaftsressort leitet. "Die Pensionen stehen in engstem Zusammenhang mit der Wirtschaftslage. Es ist sicher nicht angebracht, die Aufbaugeneration für das wirtschaftspolitische Versagen der ÖVP bezahlen zu lassen", sagte Darabos. (Schluss) up

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