Entwarnung für die NMS Jochbergengasse

Die beauftragten Gutachten der Stadt Wien bestätigen, dass zu keiner Zeit Gefahr für die Schülerinnen und Schüler bestand

Wien (OTS) - Vergangene Woche wurden in der Neuen Mittelschule Jochbergengasse im Zuge von Sanierungsarbeiten die alten Heizkörper entfernt. In der Zentralgarderobe der Schule wurden von der Firma versehentlich auch die dahinterliegenden Faserzementplatten teilweise beschädigt. Diese sollten jedoch separat in den Sommerferien von einer Fachfirma entfernt werden.

Nach einem sofortigen Lokalaugenschein der ExpertInnen der MA 56 (Wiener Schulen) und MA 34 (Bau- und Gebäudemanagement) wurden Proben entnommen und Gutachten zur Feststellung von Spuren von Asbest in den Platten und der Raumluft in Auftrag gegeben. Zur Sicherheit der Kinder und Jugendlichen sowie der Pädagoginnen und Pädagogen vor Ort wurde als Sofortmaßnahme die Zentralgarderobe luftdicht versiegelt und bis auf weiteres ausnahmslos gesperrt.

Heute liegen der MA 56 (Wiener Schulen) die Ergebnisse der Gutachten vor. Wie von den ExpertInnen vermutet befinden sich Spuren von Asbest in den entnommen Proben. Die Messung der Raumlauft hat jedoch ergeben, dass keinerlei Fasern von Asbest in die Raumluft der Garderobe entwichen sind. Die unbeschädigten und somit ungefährlichen Platten stellen kein Gesundheitsrisiko dar und werden im Zuge der weiteren Sanierungsmaßnahmen vollständig entfernt. Es heißt also Aufatmen für alle Betroffenen. "Ich bin beruhigt, dass die Angelegenheit trotz aller Befürchtungen rasch geklärt werden konnte" sagt Robert Oppenauer, Abteilungsleiter der MA 56 (Wiener Schulen).

Die Schulleitung wurde nach Vorliegen der Ergebnisse umgehend informiert. Die Fachdienststellen arbeiten nun an den weiteren Maßnahmen zu sachgerechten Entfernung der betreffenden Platten. So rasch als möglich wird eine Fachfirma beauftragt um die Zentralgarderobe baldigst wieder in Betrieb nehmen zu können.

Rückfragen & Kontakt:

Ing. Patrick Timmelmayer
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
MA 56 - Wiener Schulen
Tel.: +43 59916 96057
E-Mail: patrick.timmelmayer@wien.gv.at
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