Wie und mit wem werde ich glücklich?: „dok.film“-Premiere für Marko Doringers Kinofilm „Nägel mit Köpfen“

Humorige autobiografische Lebensstudie am 17. Mai um 23.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - "Mein halbes Leben" hieß Marko Doringers ironisches Selbstporträt, das 2008 mit dem Großen Diagonale-Preis für den "Besten Dokumentarfilm" ausgezeichnet wurde. Sein autobiografischer Nachfolgefilm "Nägel mit Köpfen", der 2013 in den Kinos lief, wirft einen ironisch-analytischem Blick auf die Generation der heute 30-Jährigen und die Suche nach dem Sinn des Lebens. Der vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Dokumentarfilm begleitet vier Paare mit unterschiedlichen Lebenskonzepten in verschiedenen Beziehungsphasen und gibt dabei Einblick in zentrale Fragen von Paarbeziehungen der heutigen 30- bis 40-Jährigen. Dabei lassen die Protagonisten, Doringer eingeschlossen, das Publikum zwei Jahre lang hautnah an ihren Gedanken und Gefühlen, großen Glücksmomenten und Sorgen des Alltags teilhaben. Auf der Suche nach einem idealen Zuhause, nach Geborgenheit und dem Glück zu zweit, führen sie ihre Lebenswege nach Wien, Berlin, Belgrad, Dubai und Addis Abeba. "Nägel mit Köpfen" feiert seine TV-Premiere im "dok.film" am Sonntag, dem 17. Mai 2015, um 23.05 Uhr in ORF 2.

In seinem Film thematisiert Regisseur Marko Doringer - auch autobiografisch anhand seiner Beziehung mit Marlene aus Oberösterreich - Fragen und Entscheidungen, die uns auf dem Weg zum persönlichen Glück inmitten einer offenen und globalisierten Welt begegnen. "Nägel mit Köpfen" ist die Geschichte seiner Generation, die packend, unterhaltend und mit Tiefgang erzählt wird; oft mit Humor und Selbstironie, aber auch stets mit hohem Einfühlungsvermögen und Respekt vor den Menschen. Doringers Form des filmischen Erzählens vereint das hautnahe, echte Miterleben von Freud und Leid realer Menschen in einem Dokumentarfilm mit der Dramaturgie eines Spielfilms.

Die Lebenswege und Erfahrungen der Personen im Film werden das Publikum unterhalten, emotional fesseln, oft auch berühren und nachdenklich machen. Und vielleicht ist an Ende des Films auch der Filmemacher selbst der Antwort auf seine Frage - die er repräsentativ für uns alle stellt - ein Stück näher gekommen: Wie und mit wem werde ich glücklich?

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