Heinisch-Hosek/Traschkowitsch/Brunner/Berger-Krotsch zum Tag gegen Homophobie: Wir stehen für völlige Gleichstellung

Hissen der Regenbogenfahne an SPÖ-Zentrale als Zeichen der Solidarität

Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie am 17. Mai haben Bundesministerin und SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek, Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der sozialdemokratischen LSBTI-Organisation, die Wiener Landesfrauensekretärin Nicole Berger-Krotsch und Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner heute, Mittwoch, die Regenbogenfahne an der SPÖ-Zentrale gehisst. "Die Sozialdemokratie setzt hiermit ein solidarisches Zeichen gegen die weltweite Diskriminierung und Unterdrückung von Lesben, Schwulen, Trans* und Intersexuellen Personen. Auch in Österreich haben wir noch die eine oder andere Hausaufgabe zu machen", betonte Heinisch-Hosek. ****

"Trotz zahlreicher rechtlicher Fortschritte gibt es in der Gesellschaft oft noch Vorurteile und zum Teil sogar Feindseligkeit gegenüber Homosexuellen. Viele Menschen haben Angst, die durch nichts zu begründen ist. Solche irrationalen Beweggründe verhindern nach wie vor die völlige rechtliche Gleichstellung, für die wir eintreten", sagte Nicole Berger-Krotsch.

"Das ‚Levelling Up‘ soll noch vor der Sommerpause in Begutachtung gehen. Sowohl äußerst konservative - mitunter auch angeblich liberale - Kräfte als auch die Kirche wollen dies mit allen Mitteln verhindern", kritisierte Traschkowitsch. "Der Schutz vor Diskriminierung außerhalb der Arbeitswelt ist ein wichtiger Punkt und muss noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden", so Brunner ergänzend.

"Vielfalt in den Bildungsplänen, in Schulbüchern und eine realitätsnahe Aufklärung muss unser aller Zielsetzung sein. Desinformation, überholte Klischees und populistische Stimmungsmache gegenüber gleichgeschlechtlichen Lebensweisen fördern Ressentiments, Intoleranz und Homophobie", machte Traschkowitsch deutlich.

"Gerade rund um den Internationalen Tag gegen Homophobie, den Life-Ball und den Song Contest muss es möglich sein, alle noch notwendigen gesetzlichen Bestimmungen bis Ende des Jahres zu beschließen. Gesellschaftlicher Fortschritt ist einfach nicht aufzuhalten und die Freiheit unserer Gesellschaft zeigt sich in ihrem Umgang mit Minderheiten", betonten die vier SPÖ-VertreterInnen.

Der Internationale Tag gegen Homophobie (International Day Against Homophobia, IDAHO) wird seit 2005 jährlich am 17. Mai begangen. Ziel dieser weltweit durchgeführten Aktion ist es, Akzeptanz und Respekt gegenüber Lesben und Schwulen einzufordern und auf vorhandene Ausgrenzungen aufmerksam zu machen. (Schluss) sc

Fotos von der Fahnenhissung können hier heruntergeladen werden:
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