FPÖ-Kappel fordert mehr Gelder für Forschung und Entwicklung

Schlechtes Abschneiden Österreichs beim Innovationsranking muss Konsequenzen haben

Wien (OTS) - Im jährlichen Innovationsvergleich "Innovation Union Scoreboard (IUS) 2015" der EU-Kommission ist Österreich erneut abgerutscht und befindet sich aktuell unter den 28 Mitgliedsstaaten lediglich auf dem schlechten elften Platz. Beim IUS wird, basierend auf 25 Indikatoren, das Leistungspotenzial der einzelnen EU-Länder sowie ausgewählter Staaten wie der Schweiz oder Norwegen im Bereich Forschung und Entwicklung abgebildet. "Leider rutschte Österreich seit seiner Spitzenplatzierung im Jahr 2009 mit Rang 6 jedes Jahr weiter im europäischen Vergleich ab", so die freiheitliche EU-Parlamentarierin Dr. Barbara Kappel. Diese Fehlentwicklungen seien vor allem unzureichenden Investitionen in zukunftstragende Bereiche wie die Verfügbarkeit von Risikokapital (Venture Capital), Hightech-Exporte, Patent- und Lizenzeinnahmen sowie ein innovatives Universitätssystem geschuldet.

"Österreich muss dringend mehr Mittel für die Bereiche Forschung und Entwicklung aufbringen, ansonsten droht der Abstieg in die Ländergruppe der Staaten, welche nur als "moderat innovativ" gelten. Hier liegt der Ball nun bei der Regierung, um den Standort Österreich wieder attraktiver für ausländische Unternehmen zu gestalten", so die Kritik Kappels. Als "Best Practice" Beispiele könnten die skandinavischen Staaten Schweden, Dänemark und Finnland herangezogen werden. Sie stünden an der Spitze der Innovationsleistung innerhalb der EU. Generell habe aber die gesamte Union einen Aufholbedarf, etwa im Vergleich mit den USA oder Japan und Südkorea.

"Es gilt nun die erhöhten Budgetmittel für die Bereiche Forschung und Entwicklung von Seiten der EU-Kommission zielgerichteter einzusetzen, um einen neuerlichen Rückgang bei der Zahl innovativer Unternehmen zu verhindern", so Kappel abschließend.

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