Etliche Nachbeben in Nepal vergangene Nacht - Samariterbund hilft 8.000 Familien in den Bergdörfern

Viele Bergdörfer in Nepal wurden nach den neuerlichen Beben dem Erdboden gleichgemacht.

Wien (OTS) - Die Situation in Nepal ist nach den neuerlichen Nachbeben extrem angespannt. Besonders betroffen sind die Bergdörfer, wo bisher kaum Hilfe angelangt ist. Ein vierköpfiges Team des ASBÖ ist vor Ort und koordiniert Hilfe für Menschen in Sindhupalchok, einer der vom Erdbeben am schwersten betroffenen Gebiete.

"Die Menschen haben große Angst. Wir waren im Dorf Mahankal als die Erde bebte. Alle sind nach draußen gestürzt, von einem Hang in der Nähe ging eine Gerölllawine donnernd ins Tal. Es war für alle schrecklich! Die Menschen sind paralysiert und leben nach einer kurzen Entspannungsphase wieder in ständiger Angst", berichtet ASBÖ-Projektleiterin Angelika Maier von der Situation nahe dem Epizentrum. Die Erdbebenkatastrophe trifft vor allem Bergbauern in entlegenen Dörfern im Nord-Osten Nepals. Leidtragende der Katastrophe sind in diesen Regionen hauptsächlich Frauen, Kinder und alte Menschen.

Mit Nothilfepaketen mit Zeltplanen, Hygieneartikeln und Küchenutensilien soll den Menschen ein guter Start in ein neues Leben ermöglicht werden. Die Verteilung der Hilfsgüter hat bereits begonnen. Das neuerliche starke Erdbeben hat die Menschen stark verunsichert und Initiativen der Hilfsorganisationen zurückgeworfen.

"Die Menschen haben kein Dach über dem Kopf, Lebensmittelvorräte gehen zur Neige und in wenigen Wochen startet der Monsun", schildert Angelika Maier die Situation vor Ort: "Wir müssen jetzt helfen. Die Nepali sind auf die Unterstützung aus dem Ausland angewiesen. Das neuerliche Nachbeben hat neue Zerstörungen angerichtet und so Hilfsorganisationen vor Ort zurückgeworfen. Wir arbeiten jetzt rund um die Uhr, um den Menschen zu helfen." Gemeinsam mit Schweizer Kooperationspartnern und dem ASB Deutschland wurde die Nothilfe bereits gestartet und Zeltplanen verteilt. Die Anreise in die Projektgebiete gestaltet sich aufgrund der zerstörten Straßen in der gebirgigen Region schwierig. Die Infrastruktur des Landes ist schwer beschädigt.

"Es geht jetzt darum, die Menschen zu versorgen und ihnen dabei zu helfen, ihre Existenz wiederaufzubauen. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende", sagt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs. Gemeinsam mit dem internationalen Samariter-Netzwerk SAM.I und Schweizer Partnern hilft der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs mehr als 8.000 Familien in Nepal.

Fotos von der aktuellen Situation können über
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=0 downgeloadet werden und stehen zur freien Entnahme mit Nennung Copyright ASBÖ zur Verfügung.

Bitte spenden Sie! Ein Zelt für eine Familie kostet 15Euro. Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs

IBAN: AT97 1200 0006 5412 2001 

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Kennwort: Erdbeben Nepal

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