PRISMA verhindert böses Erwachen

Anfechtungspolizze schützt vor einem Risiko, an das keiner denkt.

Wien (OTS) - Die deutsche Rechtsprechung sorgt derzeit für Aufregung in den österreichischen Finanzabteilungen. PRISMA reagiert mit einem neuen Produkt auf vermehrte Anfechtungen wegen Benachteiligungsabsicht.

Ludwig Mertes - zuständiger PRISMA Vorstand erläutert dieses unterschätzte Risiko anhand einer Geschichte: "Stellen Sie sich vor, Sie stehen als Lieferant in langer Geschäftsbeziehung zu einem Kunden. Man kennt sich, man vertraut einander. Doch der Markt verändert sich. Wirtschaftskrisen, Währungsschwankungen, geänderte Rahmenbedingungen - und plötzlich wird dieser langjährige Kunde insolvent. Sie sind persönlich betroffen, Ihre Rechnungen wurden aber trotz der einen oder anderen Mahnung bezahlt.

Einige Zeit später: Ein Brief vom Masseverwalter, der nun die Geschäfte Ihres einstigen Kunden führt. Er fordert Sie auf, 150.000 Euro zurück zu zahlen. Sie wären in den letzten Monaten vor Insolvenz vom damaligen Geschäftsführer unrechtmäßig begünstigt worden. Andere Gläubiger hätten jetzt das Nachsehen. Dies sei nicht rechtens gewesen. Unter Berufung auf Anfechtungstatbestände im Insolvenzrecht werden Sie aufgefordert, binnen 14 Tagen das Geld aus den damals abgewickelten Geschäften zurück zu zahlen."

Problematik seit vielen Jahren bekannt

Die Anfechtung wegen Benachteiligungsabsicht ist vom Gesetzgeber als Ausnahmeregelung gedacht. Sie wurde eingeführt, damit man Zahlungen bis zu zehn Jahre rückwirkend zurückholen kann, wenn ein besonders verwerfliches Verhalten vorliegt: wenn nämlich der Schuldner vorsätzlich andere Gläubiger benachteiligt hat und der begünstigte Gläubiger diesen Vorsatz kannte. "Es kommt ja durchaus vor, dass zwischen Lieferant und Kundenunternehmen ein Freundschaftsverhältnis besteht und man vor dem `Untergang´ nahestehende Personen bedient und dabei in Kauf nimmt, dass andere Gläubiger benachteiligt werden", sagt Mertes.

In Deutschland schon Usus

Im Normalfall ist die kritische Phase für Anfechtungen sechs Wochen bis sechs Monate vor der Insolvenz. Die Frist von zehn Jahren ist für besondere Ausnahmefälle gedacht, diese Art der Insolvenzanfechtung wird derzeit aber vor allem in Deutschland immer häufiger eingesetzt. Dort hat der Bundesgerichtshof eine Judikatur entwickelt, die etwa bereits bei Ratenzahlungsplänen die Anfechtung wegen Benachteiligungsabsicht zulässt: Der Abschluss des Ratenzahlungsplan wird bereits als ein Indiz für Zahlungsunfähigkeit gewertet, und ein Schuldner der seine Zahlungsunfähigkeit kennt, handle in aller Regel mit Benachteiligungsvorsatz.

Abhilfe für österreichische Schadensfälle

Eine unhaltbare Situation fanden die PRISMA Experten und haben das Thema für Österreich analysiert und berechnet. Mit April wird nun ein neues Versicherungsprodukt auf den Markt gebracht. "Prisma.Veto deckt weiter als alle Produkte, die derzeit am Markt sind", erklärt der zuständige Markenvorstand Ludwig Mertes. "Unsere Polizze kann außerdem von allen betroffen Unternehmen abgeschlossen werden -unabhängig davon ob sie schon unsere Kunden sind oder nicht."

Vorteile der Prisma.Veto auf einen Blick

Die Versicherung kann unabhängig von anderen Verträgen abgeschlossen werden und deckt die Anfechtung von Zahlungen, die bis zu zehn Jahre zurückliegen. Prisma kommt auch für jene Kosten auf, die durch die rechtliche Prüfung und Abwehr einer geltend gemachten Insolvenzanfechtung entstehen. Sollte der Insolvenzverwalter zusätzlich Zinsen für die Zeit seit der angefochtenen Zahlung verlangen, dann ist auch dieser Betrag im PRISMA Produkt inkludiert.

Einige Fakten dazu:
Die gewünschte Versicherungssumme wird vom Interessenten selbst auswählt und kann zwischen 75.000 und 2,5 Mio. Euro liegen, die Prämie p.a. liegt im Promillebereich.

PRISMA Die Kreditversicherung - eine Marke der Acredia Versicherung AG.

PRISMA sichert Forderungen gegen das Risiko des Zahlungsausfalles ab. Seit 1989 belebt die Marke PRISMA den österreichischen Kreditversicherungsmarkt, seit 2009 führt sie ihn an. International gut vernetzt, stehen PRISMA mehr als 40 Mio. Firmeninformationen zur Verfügung. 2014 erzielte Acredia 92 Mio. Euro Umsatz. Acredia ist zu 100% Tochter der OeKB EH Beteiligungs- und Management AG. Die Oesterreichische Kontrollbank AG hält 51% der Managementholding, 49% hält die Euler Hermes AG, Hamburg. Die Euler Hermes Gruppe, mit Sitz in Paris, ist Weltmarktführer in der Kreditversicherung und gehört zum Allianz-Konzern. www.prisma-kredit.com

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Melitta Schabauer, Pressesprecherin der Acredia Versicherung AG
Tel: +43 (0)5 01 02-1410,
Mobil: +43/664 80102 1410
E-Mail: melitta.schabauer@acredia.at

Dr. Karin Krobath, IDENTITÄTER
Mobil: +43/699 1077 6611
E-Mail: karin.krobath@identitaeter.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRI0001