ÖVP-Bundesparteitag 9 - Digitalisierung ist Innovationsmotor unserer Zeit - FOTO

ÖVP-Grundsatzprogramm legt Schwerpunkt auf Digitale Agenda – Strukturwandel für Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftswelt aktiv mitgestalten

Wien, 12. Mai 2015 (ÖVP-PD) "Die ÖVP ist die einzige Partei in Österreich, die den digitalen Strukturwandel erkennt und aktiv mitgestalten will. Umso wichtiger ist es, dass das Thema Digitalisierung als klarer Schwerpunkt im neuen Grundsatzprogramm verankert und ausgestaltet wird", betont Staatssekretär Harald Mahrer. Es gibt keinen Gegensatz zwischen realer und digitaler Welt mehr. Die Digitalisierung ist eine einzigartige Chance für wirtschaftlich nachhaltiges Wachstum, Lebensqualität und menschliche Entwicklung. Dafür müssen Gesetze den digitalen Entwicklungen angepasst und existierende Grenzen durch einen
starken digitalen Binnenmarkt abgebaut werden. Der Schwerpunkt Digitale Agenda ist daher im Entwurf des neuen Grundsatzprogrammes festgehalten. ****

Auch die Nationalratsabgeordnete Eva-Maria Himmelbauer betont:
"Die Digitalisierung stellt uns vor neue Herausforderungen, bietet aber auch viele Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft." Während die digitale Entwicklung bei der Erstellung des letzten Parteiprogramms im Jahr 1995 noch kaum den Alltag der Menschen berührte, ist dieses Thema heute in allen Bereichen angekommen. "Die digitale Agenda ist der Innovationsmotor des 21. Jahrhunderts. Wir wollen nicht nur Zuschauer, sondern Akteur bei der digitalen Weiterentwicklung sein", hält Himmelbauer fest. Die Politik ist gefordert, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen – für ein leistungsfähiges Breitband, für ein modernes Infrastrukturnetz und auch dafür, digitale Kompetenz als vierte Kulturtechnik anzuerkennen. Wie wichtig es ist, die nötigen Weichen im Bildungssystem zu legen, um die Chancen der Digitalisierung optimal nützen zu können, betont ebenso JVP-Generalsekretär Stefan Schnöll:
"Laut Studien werden in Zukunft 47 Prozent aller Berufe automatisiert sein. Es werden aber auch viele neue Jobs entstehen, vor allem im Technologiebereich." Die JVP hat daher einen Antrag
zur Förderungen entsprechender Maßnahmen eingebracht, der mit 99,7 Prozent angenommen wurde.

Wie sehr die Digitalisierung die Arbeitsplätze der Zukunft beeinflussen wird, führt auch ÖAAB-Nationalrätin Gabriele Tamandl aus: "In einer modernen Arbeitswelt geht es nicht um den Klassenkampf, den unser Koalitionspartner so gerne führt, sondern um eine funktionierende Partnerschaft zwischen Mitarbeitern und Arbeitgebern in einer Wirtschaftssituation, die sich schnell weiterentwickelt und verändert." Um die bestmöglichen Rahmenbedingungen für den "Arbeitsplatz der Zukunft" im Zeichen der Digitalisierung zu schaffen, hat der ÖAAB einen Antrag eingebracht, der mit 91,2 Prozent angenommen wurde. Dass die Digitalisierung nicht nur großes Potenzial für die moderne Arbeitswelt habe, sondern auch für nachhaltiges Wachstum, betonte Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner: "Mit 0,5 Prozent Wachstum werden keine neuen Arbeitsplätze geschaffen. Wachstum muss auch woher kommen. Darum müssen wir für die Digitalisierung der Wirtschaft offen sein." Sie sei sowohl für die Industrie, als auch für Familienbetriebe eine große Weiterentwicklungsmöglichkeit.

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