Schultes begrüßt Abschaffung der täglichen Geringfügigkeitsgrenze

Hilfskräfte bei Ernte und bäuerliche Betriebe werden dadurch entlastet

Wien (OTS) - "Die tägliche Geringfügigkeitsgrenze wird mit der kommenden Novelle des Meldepflicht-Änderungsgesetzes abgeschafft, so der heutige Beschluss der Bundesregierung. Die bäuerliche Interessenvertretung begrüßt diesen Schritt, weil dadurch sowohl die Hilfskräfte in der Landwirtschaft, vor allem im Obst- und Weinbau, als auch die bäuerlichen Betriebe selbst entlastet werden. Diese Grenze war beispielsweise für Pensionisten ein Problem, die wenige Tage bei der Weinlese mithelfen wollten. Denn sie lagen in der Regel zwar unter der monatlichen, jedoch über der täglichen Geringfügigkeitsgrenze. Ihr Wegfall erleichtert auch in der Land- und Forstwirtschaft das Wirtschaften und hilft Arbeitnehmern und Bauern gleichermaßen", erklärt Hermann Schultes, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich.

Vorteile für beide Seiten

"Wenn das Parlament in der nächsten Zeit diese Novelle beschließt, werden beide Seiten, sowohl die landwirtschaftlichen Hilfskräfte als auch die bäuerlichen Unternehmer, davon profitieren. Die Arbeitnehmer haben mehr 'netto vom brutto' in der Hand. Die bäuerlichen Betriebe sind bei der Einstellung von Ernte- oder Lesehelfern deutlich flexibler, sparen Lohnnebenkosten und reduzieren den Aufwand für die Verwaltung. Daher findet diese Regelung unsere volle Zustimmung", schließt Schultes.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kontakt LK-Pressestelle: Dr. Josef Siffert, Tel.-Nr.: 01/53441-8521, E-Mail: j.siffert@lk-oe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AIM0001