ORF III am Mittwoch: Astrophysikerin Pascale Ehrenfreund im „science.talk“ und Xaver Schwarzenbergers „Der stille Ozean“

Außerdem: „kreuz und quer“ mit „Adolf Holl – Wünsche können nicht irren“ und „Mission Paradies“

Wien (OTS) - Anlässlich seines 85. Geburtstags widmet "kreuz und quer" - präsentiert von Doris Appel - am Mittwoch, dem 13. Mai 2015, in ORF III Kultur und Information dem Schriftsteller und Theologen Adolf Holl zwei Sendungen. Um 20.15 Uhr zeigt "Adolf Holl - Wünsche können nicht irren" ein von Anita Natmeßnig gestaltetes Porträt des Theologen, Querdenkers und Provokateurs. Danach beschäftigen sich Albert Knechtel und Jacques Maigne in "Mission Paradies" (20.50 Uhr) mit der Vielfalt eines Begriffs, der uns seit Menschengedenken fasziniert. Ist das Paradies Sehnsucht? Oder tritt es in Kraft, wenn man seinen Traum zu leben beginnt? Der in HD produzierte Dokumentarfilm in der Bearbeitung von Verena Maria Kalenda begibt sich auf eine philosophische Spurensuche und begleitet neben Adolf Holl eine Kellnerin auf Kuba und eine Sängerin in der Alhambra.

Im Anschluss begrüßt Barbara Stöckl im "science.talk" (21.50 Uhr) Astrophysikerin Pascale Ehrenfreund, die seit September 2013 als erste Frau an der Spitze des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF steht. Das Rüstzeug dafür erwarb sie in den Niederlanden und in den USA, wo Ehrenfreud an der George Washington University eine Forschungsprofessur für Weltraumpolitik und Internationale Beziehungen bekleidet und als Studienleiterin am Astrobiologischen Institut der NASA an mehreren Weltraummissionen beteiligt ist. In ihrer Forschung widmet sich die Wienerin der Suche nach Lebensspuren auf dem Mars. Bei Barbara Stöckl zieht sie, nach der der Asteroid "9826 Ehrenfreund" benannt ist, eine erste Bilanz als FWF-Präsidentin und erzählt, was die Suche nach dem Leben im Universum so spannend macht.

Im Rahmen der Reihe "70 Jahre Film in Rot-Weiß-Rot" präsentiert schließlich Schauspielerin Mercedes Echerer "Der stille Ozean" (22.30 Uhr), das Regiedebüt des einstigen Fassbinder-Kameramanns Xaver Schwarzenberger aus dem Jahr 1982. Für die Verfilmung des gleichnamigen Romans des österreichischen Schriftstellers Gerhard Roth wurde ihm der Silberne Bär der Berlinale sowie der Deutsche Kamerapreis verliehen. Ein Arzt, dem in einem großstädtischen Krankenhaus ein Kunstfehler unterlaufen ist, zieht sich in ein abgelegenes Haus auf dem Land zurück, um wieder zu sich zu kommen. Doch als ein Mord passiert und das Dorf nach dem Täter sucht, muss er Stellung beziehen. Zu sehen sind Hanno Pöschl, Marie-France Pisier, Johannes Thanheiser und Bruno Dallansky.

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