Mitterlehner: Regierungsbeschluss entlastet Unternehmen und erleichtert das Wirtschaften

Tägliche Geringfügigkeitsgrenze wird abgeschafft, Verzugszinsen in der Sozialversicherung halbiert - Entlastung von 44 Millionen Euro pro Jahr

Wien (OTS/BMWFW) - Die Bundesregierung hat am Dienstag im Ministerrat eine Novelle des Meldepflicht-Änderungsgesetzes beschlossen, welches wichtige Weichen in der Sozialversicherung stellt und insbesondere die Unternehmen ab 2017 spürbar entlastet. "Mit der Abschaffung der täglichen Geringfügigkeitsgrenze und der Halbierung der Verzugszinsen in der Sozialversicherung erleichtern wir das Wirtschaften und entlasten die Unternehmen. Die Ersparnis durch diese beiden Maßnahmen wird bei rund 44 Millionen Euro pro Jahr liegen", betont Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

"Die künftige Aufhebung der täglichen Geringfügigkeitsgrenze bringt mehrere Vorteile. Der Arbeitgeber spart Lohnnebenkosten, hat weniger Verwaltungsaufwand und kann vor allem kurzfristige Aushilfen leichter einstellen, was insbesondere im Tourismus Vorteile bringt. Und der Arbeitnehmer erhält unterm Strich mehr netto vom brutto", sagt Mitterlehner. Zudem unterstütze diese Maßnahme den Kampf gegen Schwarzarbeit.

Eine finanziell noch deutlich stärkere Entlastung für Unternehmen bringt die Halbierung der Verzugszinsen in der Sozialversicherung auf vier Prozent plus Basiszinssatz. "Damit sparen sich die Unternehmen ab 2017 rund 42 Millionen Euro pro Jahr an Zahlungen an die Sozialversicherung. Vor allem Klein- und Mittelbetriebe werden profitieren, was wiederum Arbeitsplätze sichert", hebt Mitterlehner hervor. Derzeit liegt der entsprechende Zinssatz bei acht Prozent plus Basiszins.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Mag. Volker Hollenstein
Pressesprecher
+43 1 711 00-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
volker.hollenstein@bmwfw.gv.at
www.bmwfw.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWA0001