Walser: „Widerlichster Antisemitismus in der FPÖ muss Konsequenzen haben“

Grüne bringen Anzeige gegen FPÖ-Mandatar ein

Wien (OTS) - "Mit der Beschimpfung von flüchtenden Menschen als 'komplett wertloses und problembehaftetes Menschenmaterial' verkündete der blaue Gemeinderat Gerald Hraball, wes Geistes Kind er ist. Das ist nicht nur zynisch, das ist reine Nazi-Diktion", reagiert der Grüne Abgeordnete Harald Walser entsetzt: "Für die Nazis waren bestimmte Menschengruppen minderwertig oder wertlos. Die Ökonomisierung von Menschengruppen war die ideologische Vorbereitung für Aussonderung und Vernichtung."

Walser verweist auf die Website von "Stopptdierechten.at", auf der aufgezeigt wird, dass sich der FPÖ-Gemeinderat genau in dieser Denktradition bewegt, wenn er von 'Systemmedien', 'Volkszersetzung' oder 'Volksverrat' und von den Rothschilds, die angeblich die Fäden ziehen auf der Welt und daher auch für alle Kriege und Umstürze verantwortlich sind, redet. "Das ist übelste antisemitische Verschwörungstheorie. Die Verbreitung von Nazi-Redeweise unter dem Schutz der FPÖ ist bedauerlicherweise kein Einzelfall und muss endlich Konsequenzen haben", fordert Walser abschließend: "Das ist widerlichster Antisemitismus, das muss in der FPÖ Konsequenzen haben! Ich habe bei der Staatsanwaltschaft eine Anzeige eingebracht."

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
+43-1 40110-6707
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0005