Internationaler Tag der Pflege: Samariterbund fordert allgemeine Qualitätsstandards und Ausbau der Angebote

Qualitätssicherung in der Pflege und Betreuung beim Samariterbund seit Jahren Standard

Wien (OTS) - Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai erinnert der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs an die Wichtigkeit von Qualitätsstandards in der Pflege. Gerade die 24-Stunden-Betreuung wird zunehmend wichtiger und bedarf strenger Qualitätskontrollen. "Derzeit hätten wir mit den österreichweiten Pflegeeinrichtungen keine Kapazität, alle Pflegebedürftigen aufzunehmen, die eine Betreuung rund um die Uhr benötigen. Und der Bedarf an Ganztagesversorgung in den eigenen vier Wänden steigt stetig", sagt Dr. Christine Ecker, MBA, MAS, Leiterin Stabsstelle Gesundheit und Soziale Dienste des Samariterbundes.

Mit der "Gut umsorgt GmbH" stellt der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs bereits das vierte Jahr professionelle 24-Stunden-Betreuung sicher. Oft ist die Betreuerin aus dem Ausland die unverzichtbare gute Seele des Hauses, ohne die der Alltag nicht mehr bewältigt werden könnte. Die Auswahl einer qualitativen Hilfe im Wildwuchs der Betreuungsagenturen ist allerding schwierig geworden. "Eine Trennung der Gewerbe zwischen PersonenbetreuerInnen und Vermittlungsagenturen in der 24-Stunden-Betreuung sehen wir daher als wichtigen Schritt, um die Qualität der Betreuung zu sichern. Wir fordern darüber hinaus ein generelles Qualitätssiegel, regelmäßige Qualitätskontrollen, dazu auch in der Auflistung der Kosten eine genormte Darstellung mit höchstmöglicher Transparenz", so Christine Ecker weiter: "Das gibt den Bezieherinnen und Beziehern der 24-Stunden-Betreuung und ihren Angehörigen mehr Sicherheit."

Für den Samariterbund sind regelmäßige Qualitätskontrollen selbstverständlich. "Wir führen seit Beginn unseres Services monatliche Pflegevisiten in den betreuten Haushalten durch", so Christine Ecker. MitarbeiterInnen des Samariterbundes stellen sicher, dass sowohl auf die Bedürfnisse der zu betreuenden Menschen als auch die der BetreuerInnen Rücksicht genommen wird. Von Anfang an wird der Prozess von diplomiertem Gesundheits- und Krankenpflegepersonal begleitet. Bei der Auswahl der PersonenbetreuerInnen werden außerdem strenge Kriterien geprüft: Eine Ausbildung zur Heimhilfe oder zum diplomierten Krankenpflegepersonal und ausreichende Deutschkenntnisse sind Voraussetzung. "Uns ist nicht nur dabei das Wohlergehen des betreuten Menschen wichtig, sondern auch, dass es dem betreuenden Personal mit der Situation gut geht. Wir wechseln daher alle 14 Tage die 24-Stunden-Betreuung, da die meisten der Betreuerinnen und Betreuer Familien haben", erklärt Dr. Christine Ecker. Somit sind zwei Personen im Wechsel für die Versorgung des zu Betreuenden tätig.

Der Samariterbund offeriert ein breites Pflege-Angebot vom mobilen Notruf bis hin zur 24-Stunden-Betreuung. Insgesamt bietet der Samariterbund mit insgesamt 25 Betreuungseinrichtungen ein breites Unterstützungsangebot in ganz Österreich.

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