Krassnitzer und Neuhauser drehen am „Tatort – Sternschnuppe“ (AT)

Und: ORF-Premiere für Dornhelm-Krimi „Gier“ am 7. Juni in ORF 2

Wien (OTS) - "Moritz und Bibi müssen zum Sexualtherapeuten - aber mehr will ich dazu nicht verraten." Ebendiesen besuchten Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser am Freitag, dem 8. Mai 2015, im Zuge ihrer Recherchen bei den aktuellen Dreharbeiten zu Michi Riebls "Tatort - Sternschnuppe" (AT). Und der sieht das Anliegen der beiden zuallererst mehr persönlich als rein polizeilich. Ermittelt wird diesmal rund um den Mord an einem Musikmanager und Jurymitglied einer Castingshow, der das Austroduo diesmal vor eine neue Herausforderung stellt. Und so geht der Hype um den Song Contest auch am "Tatort" nicht spurlos vorüber. Neben Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser sind in weiteren Rollen ihres 14. gemeinsamen Falls u. a. auch wieder Thomas Stipsits als Kriminalassistent sowie Michou Friesz, Rafael Haider, Aglaia Szyszkowitz, Ruth Brauer-Kvam, Michael Steinocher, Sabrina Rupp, Susi Stach und Claudia Kottal zu sehen. Regie führt wiederum Michi Riebl. Für das Drehbuch zeichnet erneut Uli Brée verantwortlich. Die Dreharbeiten in Wien dauern voraussichtlich bis 19. Mai. Die Ausstrahlung in ORF 2 ist für 2016 geplant.

Noch mehr "Tatort"-Spannung: ORF-Premiere von Dornhelms Krimi "Gier"

Nach "Deckname Kidon" und "Grenzfall" steht für Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser 2015 noch ein weiterer neuer Fall auf dem Dienstplan: Einen "Hauch Hollywood" versprüht Robert Dornhelm, der beim Krimi "Gier" erstmals bei einem Austro-"Tatort" Regie geführt hat, am Sonntag, dem 7. Juni, um 20.15 Uhr in ORF 2 in der gleichnamigen ORF-Premiere. In dem in Wien und Niederösterreich gedrehten Film wird ein Arbeitsunfall für Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser zu einem komplexen Kriminalfall, dessen Spuren bis in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher führen. "Tatort -Gier" ist eine Produktion des ORF, hergestellt von e&a Film.

Harald Krassnitzer: "Eine ,Sternschnuppe‘, die plötzlich aufleuchtet und genauso schnell wieder verschwindet"

Harald Krassnitzer über den neuen Fall: "Diesmal drehen wir eine Geschichte, die rund um Castingshows angesiedelt ist. Das ist ein Phänomen unserer Zeit, das im Fernsehen zum Teil sehr erfolgreich ist und das vielen jungen Leuten scheinbar die Möglichkeit gibt, in den Olymp zu kommen oder zumindest kurz am Himmel zu glänzen - deshalb auch der Titel dieser Folge: Eine ,Sternschnuppe‘, die plötzlich aufleuchtet, uns für kurze Zeit erfreut und leider genauso schnell wieder verschwindet. Und wir wissen oft gar nicht, wohin sie verschwindet. Genau dort setzt unsere Geschichte an, dass der Großteil der Zuseher die Gewinner dieser Castingshows wahrscheinlich nicht mehr kennt. Wir schauen ein bisschen hinter die Kulissen, wo es mitunter sehr hart zugeht und wo man eben auch verglüht." Über den aktuellen Dreh: "Bei den Dreharbeiten heute kümmern wir uns um den Background eines Produzenten, der seine jungen Leute nicht nur dazu bringt, am Himmel zu erglühen, sondern sie auch dazu benutzt, seine sexuellen, mitunter sehr bizarren Fantasien zu befriedigen. Und deshalb sind wir heute beim Sexualtherapeuten, auch in der Hoffnung, dass sich Bibi und Moritz den einen oder anderen Kick holen können, um ihr Privatleben aufzupeppen."

Adele Neuhauser: "Bibi hat ein Date"

Adele Neuhauser über den aktuellen Krimi: "Castingshows sind das Überthema dieser Geschichte, das diesen ,Tatort‘ so besonders und wichtig macht. Denn wir haben permanent mit seltsamen Träumen zu tun und den Menschen, die diesen Träumen nachhetzen, ohne abzuklopfen, ob das wirklich ihre Lebenserfüllung ist. Die Story zeigt, wie zynisch und grausam mit jungen Menschen umgegangen wird, die diesen Träumen nachhecheln, und wie sie in solchen Sendungen kaputt gemacht werden -und das vor laufender Kamera. Ein sehr, sehr wichtiges Thema." Und weiter: "Ich mag Krimis wahnsinnig gern, und ich mag diese Figur wahnsinnig gern - weil Bibi Fellner so eine tolle Frau ist, eine coole Oide. Uli Brée hat da wirklich etwas ganz Grandioses geschaffen, und da ist noch viel zu erzählen. Bibi wird diesmal übrigens ein Abenteuer haben: Sie wird diesmal einen Mann treffen -Bibi hat ein Date. Und wir müssen zum Sexualtherapeuten, was natürlich auch mit dem Fall zusammenhängt."

Sänger und Schauspieler Rafael Haider: "Ein wahr gewordener Traum"

Die Figur von Aris, der junge Mann, der als Favorit der Castingshow gilt, wird vom 24-jährigen Sänger und Schauspieler Rafael Haider verkörpert. Den Song, der dieser Figur zum Sieg verhelfen soll, hat der aus einer Musikerfamilie stammende Tiroler übrigens auch selbst geschrieben: "Das erste Mal eine Rolle im ,Tatort‘ - ein Höhepunkt und das wahrscheinlich spannendste, aufregendste Erlebnis in meinem bisherigen Leben. Und dann auch noch gleichzeitig als Schauspieler und Sänger vor der Kamera zu stehen, ist ein wahr gewordener Traum und gleichzeitig eine meiner größten Herausforderungen." Für diesen neuesten "Tatort"-Fall arbeitet Rafael Haider übrigens auch mit seinem Vater zusammen, der für einen Teil der Filmmusik verantwortlich zeichnet: "Einen eigenen Song dafür komponieren, mit meinem Vater zusammen - eine Premiere in unserer Zusammenarbeit, die möglicherweise der Beginn einer gemeinsamen musikalischen Reise ist." Und weiter über seine Rolle: "Ich mime einen Sänger bei einer Castingshow, der durchaus Qualitäten zum Sieger mitbringt, und der erkennt, wie steil der Weg nach ganz oben ist. Und der auch hautnah erlebt, wie schnell man auf diesem Weg wieder verglühen kann - eben wie eine ,Sternschnuppe‘." Über den Austro-"Tatort": "Moritz Eisner und Bibi Fellner sind unglaublich - spannend, mit Wiener Schmäh -einfach cool ist das."

Michi Riebl: "Ein sehr trauriger ,Tatort‘"

Regisseur Michi Riebl über seinen zweiten "Tatort": "Es ist sehr schön, in dieser bunten Vielfalt von Ermittlerteams einen Beitrag zu leisten und sich in die ,Tatort‘-Erfolgsreihe zu stellen. Das Besondere bei uns sind die beiden Hauptfiguren und ihre Beziehung zueinander. Ihre unterschiedliche Art, an die Fälle heranzugehen und sie zu lösen. Die unterschiedlichen Befindlichkeiten der beiden - das ist das Spannende." Über den aktuellen Fall: "Letztlich ist es ein sehr trauriger ,Tatort‘, den wir hier machen, Über junge Menschen, die ausgenutzt werden und scheitern, die einen ersten Platz machen und dann von der Bildschirmfläche verschwinden. Und heute müssen Moritz und Bibi zum Sexualtherapeuten - aber mehr will ich dazu nicht verraten."

Mehr zum Inhalt

Vor der Finalrunde der Castingshow eines Privatsenders wird Musikmanager und Jurymitglied Udo Hausberger stranguliert in seiner Villa aufgefunden. Es sieht nach Unfall bei einem extremen Sexspiel aus. Doch dann wird bei der Obduktion in der Kehle des Opfers ein zerknülltes Stück Papier gefunden. Eindeutig ist der Musikmanager daran erstickt, und plötzlich ist von Selbstmord keine Rede mehr. Auf diesem Papier entdecken die Ermittler einen Liedtext, den jener junge Mann mit grandioser Stimme singen soll, der als Favorit für den Sieg gilt.

"Tatort - Sternschnuppe" (AT) ist eine Produktion des ORF, hergestellt von e&a Film.

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