• 05.05.2015, 13:58:48
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  • OTS0172 OTW0172

MAK-Schindler-Stipendien für das Studienjahr 2015/2016 vergeben

Juryteam der MAK-Schindler Stipendien 2015/16
(v.l.n.r.): Christoph Thun-Hohenstein (Direktor, MAK, Wien),
Christian Höller (Mitherausgeber der Zeitschrift springerin, Wien),
Elke Delugan-Meissl (Architektin, Delugan Meissl Associated
Architects, Wien), Kimberli Meyer (Direktorin, MAK Center for Art
and Architecture, Los Angeles), Marko Lulic (Vorsitzender der Jury;
Künstler, Wien) und Phillip Van den Bossche (Direktor und Kurator,
Mu.ZEE, Oostende, Belgien)

Wien (OTS) - Bereits zum 20. Mal kürte eine internationale Jury am 4.
Mai 2015 die GewinnerInnen des internationalen
MAK-Schindler-StipendiatInnenprogramms (Artists and
Architects-in-Residence Programm), das vom Bundeskanzleramt
Österreich / Kunstsektion in Zusammenarbeit mit dem MAK -
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst
ausgelobt wird. Unter 237 Einreichungen aus 39 Nationen entschied
sich die Jury einstimmig für je vier Projekte aus den Bereichen
Architektur und bildende Kunst sowie vier Ersatzprojekte. Den
StipendiatInnen stehen im Studienjahr 2015/2016 für sechs Monate die
Pearl M. Mackey Apartments, einer der Standorte des MAK Center for
Art and Architecture in Los Angeles, und ein monatliches Stipendium
zur Verfügung, um ihre eingereichten Arbeiten zu realisieren.

Mehr als 200 KünstlerInnen und ArchitektInnen - unter anderem aus
Österreich, Bulgarien, China, Deutschland, Frankreich,
Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko, Peru, Polen, Russland, der
Schweiz, Serbien, der Slowakei, Südkorea, Thailand, der Türkei und
Ungarn - absolvierten seit 1995 einen Studienaufenthalt in den Pearl
M. Mackey Apartments von Rudolph M. Schindler. Die Stipendien richten
sich an freischaffende KünstlerInnen, ArchitekturstudentInnen (2.
Studienabschnitt) und DiplomabsolventInnen der Studienrichtung
Architektur. Die Stipendien werden für eigenständige Projekte
vergeben, die die Beziehung zwischen Kunst und Architektur sowohl
durch experimentelle Zugangsweisen als auch mittels
praxisorientierter Projekte untersuchen und einen überzeugenden Bezug
zu Los Angeles als idealem Ort für die Umsetzung oder Fortführung der
Arbeit herstellen.

Zweimal jährlich, im März und im September, präsentiert das MAK
Center die vor Ort entwickelten Projekte im Rahmen der Final
Projects-Ausstellungen. Die Dokumentation der Arbeiten wird
katalogisiert und verbleibt im Archiv des MAK Center, dessen
Online-Version unter MAKcenterarchive.org abrufbar ist.

"Los Angeles ist einer der weltweiten Kunst-Hotspots. Umso
wichtiger ist es, jungen Künstlerinnen und Künstlern sowie
Architektinnen und Architekten die Möglichkeit zu geben, in der
Weltmetropole kreativ tätig zu werden. Mit den Schindler-Stipendien
stellen wir ein richtungsweisendes Instrument zur Verfügung: Für
einige Monate kann in Kalifornien geforscht, produziert und mit der
Kunst-Community vor Ort in Dialog getreten werden. Ich wünsche allen
StipendiatInnen eine bereichernde, fruchtbare und prägende Zeit im
MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles", so
Bundesminister Dr. Josef Ostermayer.

Die internationale Jury, bestehend aus Elke Delugan-Meissl
(Architektin, Delugan Meissl Associated Architects, Wien), Christian
Höller (Mitherausgeber der Zeitschrift springerin, Wien), Marko Lulic
(Vorsitzender der Jury; Künstler, Wien), Christoph Thun-Hohenstein
(Direktor, MAK, Wien) und Phillip Van den Bossche (Direktor und
Kurator, Mu.ZEE, Oostende, Belgien), prämierte die Projekte folgender
ArchitektInnen und KünstlerInnen:

Kategorie Architektur:

5. Oktober 2015 - 18. März 2016:
Daniel Springer (Deutschland)
Anca Benera und Arnold Estefan (Rumänien)

4. April - 16. September 2016:
Julia Hohenwarter und Julian Feritsch (Österreich/Deutschland)
Carl Fransson und Thomas Paltiel (Schweden)

Kategorie bildende Kunst:

5. Oktober 2015 - 18. März 2016:
Thea Moeller (Deutschland)
Kerstin von Gabain (USA)

4. April - 16. September 2016:
Kathi Hofer (Österreich)
Nadim Vardag (Deutschland)

Ersatz:
Valentin Ruhry (Österreich)
Lena Henke (Deutschland)
Lukas Marxt (Österreich)
Marlene Hausegger (Österreich)

Statement der Jury:

Aus 237 eingereichten Projekten aus 39 Ländern wurden einstimmig
je vier Projekte aus den Bereichen Architektur und bildende Kunst
sowie insgesamt vier Ersatzprojekte ausgewählt.

Auswahlkriterien waren die Qualität sowie die individuelle Sprache
der eingereichten Projekte, wobei ein besonderes Augenmerk auf die
Realisierbarkeit und das Potenzial einer Weiterentwicklung der Arbeit
im Rahmen des sechsmonatigen Aufenthalts gelegt wurde. Entscheidend
war einerseits das Neudenken von Skulptur und Installation im
Verhältnis zu anderen Medien und Architektur, andererseits die
reflektierte Verwendung von Archivalien und materiellen Fundstücken
sowie die Untersuchung urbaner, kontextueller Gegebenheiten in Los
Angeles. Die Auswahl spiegelt wichtige Fragestellungen der
gegenwärtigen Kunst- und Architekturdiskurse wider und fokussiert im
Sinne Rudolph M. Schindlers insbesondere auf Schnittstellen zwischen
den beiden Bereichen.

Einreichungen, die keinen in der Ausschreibung geforderten
spezifischen Projektvorschlag enthielten, wurden bei der Auswahl der
StipendiatInnen nicht berücksichtigt.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MAK

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