Sondersitzung - Stronach/Ertlschweiger verlangt Kampf gegen die Schlepperkriminalität

Wir können nicht alle aufnehmen, wir sind auch nur ein kleines Boot

Wien (OTS) - "Was sich im Mittelmeer abspielt, ist eine menschliche Tragödie. Hier zu retten ist ein humanitäres Gebot", erklärte Team Stronach Europasprecher Rouven Ertlschweiger in seinem Debattenbeitrag. Wichtig sei es aber, "vor Ort zu sensibilisieren; wir haben in der EU rund 84 Millionen Arbeitslose! Hier fließen nicht Milch und Honig!" Für den Kampf gegen die Schlepperkriminalität brachte Ertlschweiger einen Antrag auf personelle und finanzielle Aufstockung der Sicherheitskräfte ein.

"Es kann nicht sein, dass mit Menschenschicksalen Geld verdient wird. Es kann aber auch nicht sein, dass Österreich nach Einwohnern die drittmeisten Flüchtlinge innerhalb der EU aufnimmt - das ist nicht fair!", erklärte Ertlschweiger. Und weiter: "Wir können nicht alle aufnehmen, wir sind auch nur ein kleines Boot". Angesichts der hohen Arbeitslosenzahl im Land erinnerte Ertlschweiger: "Wir haben auch eine Verpflichtung den Österreichern gegenüber!" Deshalb sei es nur logisch, dass temporäre Grenzkontrollen eingeführt werden, wenn andere Länder ihren Aufgaben nicht nachkommen!"

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