Dachverband Betreutes Wohnen vorgestellt

Gemeinnützige Wohnungswirtschaft, gewerbliche Wohnungswirtschaft sowie soziale Dienste wollen gemeinsam das Profil in der Öffentlichkeit schärfen

Wien (OTS) - Bei der heute abgehaltenen "Fachkonferenz Betreutes Wohnen" wurde den zahlreich erschienen Experten aus Immobilienwirtschaft, Politik, Verwaltung und gemeinnützigen Verbänden der Dachverband Betreutes Wohnen vorgestellt. Initiator des neuen Dachverbands ist die ARGE Betreutes Wohnen, die im vergangenen Jahr gegründet wurde.

"Der Dachverband Betreutes Wohnen will die Schärfung des Profils des Betreuten Wohnens in der öffentlichen Wahrnehmung", erläutert Doz. Dr. Wolfgang Amann, geschäftsführender Gesellschafter des IIBW -Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen GmbH, einem führenden Dienstleister für wohnungsbezogene Forschung und Beratung in Österreich. Weitere Ziele des Dachverbands sind die Interessenvertretung der Mitglieder, die Entwicklung von Standards, die Schaffung einer tragfähigen Datenbasis, die Vereinheitlichung der Rahmenbedingungen des Betreuten Wohnens in der Wohnbauförderung der Länder, die Entwicklung neuer Finanzierungsmodelle, Forschung zu Wohn- und Betreuungsformen im Alter und internationale Vernetzung, insgesamt also die Aufbereitung eines vielversprechenden Sektors. Aus diesen Gründen sind im Dachverband Betreutes Wohnen die drei wesentlichen Akteure im Betreuten Wohnen vereint: die gemeinnützige Wohnungswirtschaft, die gewerbliche Wohnungswirtschaft sowie soziale Dienste.

Betreutes Wohnen als Angebot

"Betreutes Wohnen vereint die "Hardware" einer barrierefreien Wohnung mit der "Software" einer sozialen Grundversorgung", erläutert Christian Struber, Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau GmbH, Obmann der Arge Eigenheim und Präsident des Hilfswerk Salzburg. "Es kombiniert (leistbares) Wohnen mit mobilen Diensten. Betreutes Wohnen ist wohl in der Wohnbauförderung der meisten Bundesländer verankert, allerdings unterscheiden sich Definitionen und bauliche Anforderungen stark. Die öffentliche Wahrnehmung des Betreuten Wohnens ist inkonsistent. Betreutes Wohnen bedeutet keine Vollversorgung und keine Betreibergesamtverantwortung. Es ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und bietet Unterstützung und Sicherheit im Bedarfsfall."

"Betreutes Wohnen richtet sich an ältere Menschen mit noch keinem, mit geringem oder mittlerem Pflegebedarf", ergänzt Walter Eichinger, Geschäftsführer Silver Living GmbH Leit-Autor der ÖNORM/CEN TS 16118 "Betreutes Wohnen". "Betreutes Wohnen bedeutet Sicherheit, Selbstbestimmung und Komfort bis in die letzte Lebensphase."

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